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Schuss löste sich aus Dienstwaffe: Polizist in Innsbruck schwer verletzt

Nach einem Einsatztraining überprüfte der 25-Jährige sein Holster, in dem die Dienstwaffe steckte. Ein Schuss löste sich, das Projektil traf ihn am Oberschenkel.

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Die Waffe war im Holster, als sich der Schuss löste.
© kristen-images.com / Michael Kristen

Innsbruck – Ein Innsbrucker Polizist wurde am Dienstag durch einen Schuss aus der eigenen Waffe schwer verletzt. Der Beamte musste in der Innsbrucker Klinik versorgt werden. Wie es zum Unfall kommen konnte, ist jetzt Gegenstand einer Untersuchung.

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Vor dem Schussunfall nahm der Beamte der „Schnellen Reaktionskräfte“ an einem Einsatztraining teil. Bei den taktischen Übungen werden so genannte FX-Pistolen verwendet, die ähnlich wie beim Paintball weitgehend harmlose Farbmunition abfeuern. Um jede Verwechslungsgefahr auszuschließen, ist es üblich, dass die Trainingsteilnehmer ihre scharfen Waffen vor der Übung abgeben. So geschah es auch beim Training am Dienstagnachmittag in Innsbruck.

Als die Übungseinheit gegen 16.15 Uhr beendet wurde, erhielten die Teilnehmer ihre „echten“ Dienstwaffen zurück. Der 25-Jährige steckte die Glock-Pistole in den Holster und machte sich auf den Weg zum Auto. Bei der Überprüfung des Holsterverschlusses löste sich aus vorerst unbekannter Ursache ein Schuss aus der Waffe und durchschlug den Oberschenkel des Beamten.

Seine Kollegen leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Rettung. Der schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzte Polizist wurde nach der Versorgung durch den Notarzt in die Innsbrucker Klinik gebracht und stationär aufgenommen. Der Beamte hatte Glück im Unglück, Knochen und Gefäße blieben unverletzt. (tom)


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