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Zeller Bahn stand wegen Defekt still: Wintersportler warteten eine Stunde

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Ein Defekt stellte Hunderte Wintersportler bei der Mittelstation und in den Gondeln der Bergbahn in Zell am Ziller auf eine Geduldsprobe.
© zoom.tirol

Zell a. Z. – Plötzlich herrschte am Dienstagnachmittag bei der Rosenalmbahn der Zillertal Arena in Zell am Ziller Stillstand. Knapp eine Stunde gab es für die Wintersportler am Berg keine Möglichkeit, ins Tal zu kommen. Die Talabfahrt ist nicht mehr befahrbar und gesperrt, die zweite Gondelbahn hat die untere Sektion bereits geschlossen und die Rosenalmbahn rührte sich nicht mehr vom Fleck.

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Für viele Skifahrer und Snowboarder war es ein großes Ärgernis. Die einen mussten gegen 15 Uhr vor der Mittelstation warten, die anderen in den Gondeln ausharren. Während die Mitarbeiter der Zillertal Arena fieberhaft nach dem Problem suchten. „Es gab einen technischen Defekt bei der Überwachungseinrichtung der Talstation“, erklärt Betriebsleiter Michael Tipotsch. Der Fehler war nicht leicht zu finden, aber es stellte sich heraus, dass ein Sensor defekt war. „Den haben wir getauscht. Es war zu keiner Zeit eine Person in Gefahr und es war auch in keinster Weise eine bedrohliche Situation. Natürlich verstehen wir, dass die Stehzeit für die Leute lästig war“, sagt Tipotsch.

Der Großteil der Wintersportler habe sich verständnisvoll gezeigt. Eine Beschwerde habe es trotzdem gegeben. Laut einiger Skifahrer habe der Defekt länger als eine Stunde gedauert. „Ich weiß, für sie hat sich das Warten natürlich viel länger angefühlt als für uns die Suche nach dem Defekt“, sagt Tipotsch. Er hofft, dass die letzten Tage der Saison bis Montag noch ruhig verlaufen. (emf)

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