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Auf Waisenkinder vorbereitet: Ukrainische Flüchtlinge in Osttirol

Nußdorf-Debant stellt das frühere SOS-Jugendhaus für ukrainische Kinder bereit.

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Im Gemeinderat von Nußdorf-Debant ging es am Dienstagabend um einen Bittleihvertrag, um ukrainische Waisen aufnehmen zu können.
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Von Catharina Oblasser

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Nußdorf-Debant – In der Gemeinde Nußdorf-Debant können 15 Waisenkinder aus der Ukraine eine neue Bleibe finden. Der Gemeinderat stellte am Dienstagabend die Weichen dafür. Ein Haus, das früher zum SOS-Kinderdorf Nußdorf-Debant gehörte, befindet sich heute in Privatbesitz, und die Gemeinde schließt mit dem Eigentümer einen Bittleihvertrag ab, um das Haus nützen zu können.

„Der Eigentümer, der in den USA lebt, war gleich bereit, das Gebäude kostenlos zur Verfügung zu stellen“, berichtet Bürgermeister Andreas Pfurner. Die Betriebskosten übernimmt die Gemeinde. All das war Inhalt des Beschlusses, den die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte einstimmig befürworteten. Das Land Tirol hatte ja zugesagt, insgesamt 400 Waisenkinder aus der Ukraine aufzunehmen und zu versorgen. Dazu gibt es eine Vereinbarung des Landes mit dem SOS-Kinderdorf, in dem es um die Betreuung der Kinder geht. Details, wann die Waisen nach Osttirol kommen sollen, stehen noch nicht fest. „Es ist klar, dass wir helfen wollen. Wenn man die schrecklichen Bilder vom Ukraine-Krieg sieht, ist das gar nicht anders denkbar“, bekräftigt Pfurner.

Der Bürgermeister stellte zwei weitere, für die Gemeinde wichtige Punkte vor: Der ÖAMTC-Stützpunkt, der von Lienz in die Debant übersiedelt ist, wird am 6. Mai feierlich eröffnet. Und das Postverteilerzentrum, das von Lienz in die Debant zieht, ist am 13. Mai an der Reihe. (co)


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