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Toyota stülpt mit dem Yaris Cross die Hosen hoch

Ein echter Offroad-König ist der Toyota Yaris Cross freilich nicht, die Optik passt – dank der geänderten Proportionen – dennoch. Außerdem darf man sich über eine höhere Sitzposition und bessere Rundumsicht freuen.

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Obwohl der Toyota Yaris Cross die Verwandtschaft zum normalen Yaris nicht leugnen kann, ist es den Designern gelungen, ihm einen eigenständigen Look zu verpassen.
© Letzner

Von Lukas Letzner

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Inzing – Der Toyota Yaris ist eines der echten Erfolgsmodelle des japanischen Automobilherstellers. Dass man ihm nun eine hochbeinige SUV-Variante zur Seite stellt, ist da nur eine logische Konsequenz. Allerdings hat man den kleinen Japaner nicht einfach nur auf Offroad getrimmt (das beherrscht er nämlich auch mit Allradantrieb nicht wirklich), sondern sich Mühe gegeben, ihn wirklich eigenständig auftreten zu lassen. Deshalb wuchs der Yaris Cross auch in alle Richtungen: 240 mm länger, 95 mm höher und 20 mm breiter ist er geworden. Außerdem segelt man 170 mm höher über dem Asphalt. Für sein eigentliches Revier – die Stadt – bleibt der Yaris Cross somit kompakt genug und man erobert – nicht zuletzt dank der ausgezeichneten Rundumsicht – jede Parklücke im Handumdrehen.

Hinter der Heckklappe des Yaris Cross verbergen sich 397 Liter Stauraum.
© Letzner

Spätestens im Innenraum kann man die Verwandtschaft zum Normalo-Yaris aber nicht mehr leugnen. Der wurde nämlich, bis auf den Tacho und kleine Details, 1:1 übernommen. Allerdings könnte einem hier Schlechteres widerfahren, denn funktional gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Zwar ist die Optik der Navigation und des Multi-Media-Systems nicht mehr auf dem neuesten Stand, die Bedienung des Acht-Zoll-Touchscreens ist aber kinderleicht.

Hinter der schicken Front unseres hochbeinigen Japaners arbeitet die bewährte Kombination aus Benzin- und Elektromotor. Ein 1,5-Liter-3-Zylinder-Benziner mit 92 PS (82 kW) wird von einem 80 PS (59 kW) starken E-Motor unterstützt. Zusammen bringt es das Duo auf 116 PS, die sich aus dem Stand weg ordentlich ins Zeug legen. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt man 11,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h. Der Antrieb wird mit einem E-CVT-Getriebe kombiniert, das seine Vorteile vor allem in der Stadt ausspielt. Wer aber die volle Leistung abruft, der merkt, dass die Geräuschdämmung nicht ganz so gut funktioniert. Wirklich beachtlich ist, wie oft einem das kleine grüne Kontrolllämpchen im Cockpit signalisiert, dass man rein elektrisch unterwegs ist. Verbräuche um die fünf Liter verwundern also nicht. Ein echtes Ausstattungs-Highlight ist der automatische Einparkassistent. Er kann sich bestimmte Parkpositionen merken und dann automatisch wie zuvor einparken. Zudem fährt vom Matrix-LED-Scheinwerfer bis hin zum adaptiven Tempomaten alles mit, was man sich wünschen kann. In Anbetracht des Gesamtpakets sind die 32.478 Euro, die unser Testwagen kostet, wirklich ein guter Preis.

Die Technik

  • Motor: Dreizylinder-Benziner
  • Hubraum: 490 ccm
  • Drehmoment: 120 Nm bei 3600 U/min
  • Leistung: 85 kW/116 PS
  • L/B/H: 4180/1765/1560 mm
  • Gewicht: 1175/1690 kg
  • Kofferraumvolumen: 397–1097 l
  • Tankinhalt: 36 l
  • Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
  • 0–100 km/h: 11,2 Sekunden
  • Verbrauch: 5,2 l/100 Kilometer
  • Kraftübertragung: Vorderradantrieb
  • Preis: ab 19.590 Euro
  • CO2-Emission: 113 g/km

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