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Der neue Škoda Karoq: Die Summe vieler Details

Der Škoda Karoq startet mit vielen Verbesserungen in den Frühling – unter anderem auch mit einer neuen Motorengeneration, die mit veränderten Drehmomentverläufen zu überzeugen versucht.

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Der Škoda Karoq fährt mit mehr Qualitätsanmutung, rundum geschärftem Look und vielen schlauen Aerodynamik-Updates in den Frühling.
© Škoda

Von Stefan Pabeschitz

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Porto – Überraschend viele Details haben die Škoda-Ingenieure in ihrem Kompakt-SUV Karoq aufgespürt, um sie zu verbessern. In Österreich rangiert der Allrounder vor allem bei Privatkunden konstant unter den beliebtesten Modellen, im internen Skoda-Duell hält er nach Octavia und Fabia Platz Nummer drei. Bis zum Modellwechsel in etwa drei Jahren soll ihn die umfassende Auffrischung fit halten, die neuen Modelle sind bereits bestell- und, was derzeit nicht selbstverständlich ist, laut Hersteller auch mit vertretbaren Lieferzeiten verfügbar.

Hinzunehmen ist dafür allerdings gegenüber der bisherigen Variante ein recht saftiger Preissprung: Beim Basismodell mit 110 PS sind es 4810 Euro, bei den stärkeren Versionen und höherer Ausstattung fällt der Tarifschub geringer aus. Der Diesel mit 115 PS startet ab 32.100 Euro, ganz oben in der Palette thront der 190-PS-Benziner mit Automatik und Allrad um 46.420 Euro.

Geboten wird dafür aber mehr als nur zusätzliches optisches Prestige: Die nach innen nun schmaler auslaufenden LED-Scheinwerfer schärfen den optischen Auftritt, in der Ausstattung Sportline, sonst optional, sind sie mit Matrix-Technik bestückt. Die Lichtausbeute ist unvergleichlich besser und ein merkbarer Sicherheitsvorteil, dazu funktioniert das automatische „Ausschneiden“ des Gegenverkehrs aus dem Lichtkegel perfekt.

Äußerlich machen auch der neue Kühlergrill mit stärker ausgestellten vertikalen Streben und dadurch erzieltem 3D-Effekt einiges her, dazu ist das Layout der vorderen Schürze geometrischer geworden. Dahinter ist nun eine aktive Kühlerjalousie untergebracht, seitliche Schlitze erzeugen einen so genannten Air-Curtain als Richtung Radhäusern und Fahrzeugflanken optimierten Luftstrom. Dezenter sind die Änderungen am Heck ausgefallen: LED-Heckleuchten mit dynamischem Blinker sind jetzt serienmäßig an Bord, ein massiverer Dachspoiler und etwas tiefer gezogener Diffusor helfen zusammen mit dem nun vollverkleideten Unterboden dank kumuliertem Aerodynamik-Effekt beim Spritsparen. Auch das Design der Felgen in den Größen von 17 bis 19 Zoll wurde dahingehend optimiert.

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Die bisher optional erhältlichen Digitalinstrumente gehören nun zum Serienumfang, beim Cockpit-Layout selbst gibt es keine Änderungen. Dafür ist eine verbesserte Klimaanlage eingezogen, dazu neue Dokorleisten und erweiterte Ambientebeleuchtung. Mit dem Eco-Paket können optional erstmals Sitzstoffe aus Recycling-Material gewählt werden.

Der Beiname Eco schmückt auch die jüngste Motorengeneration aus dem Volkswagen-Regal. In den PS-Daten sind sie unverändert und im Karoq nun mit drei Benzinern zu 110, 150 und 190 PS vertreten, ergänzt durch den 2-Liter-Diesel mit 115 oder 150 PS. Neu sind unterschiedliche Drehmomentstärken und -verlauf bei den Selbstzündern je nach Kombination mit Schaltgetriebe oder Automatik sowie 4WD-Strang. Der 150-PS-TDI in der 4WD- und Doppelkupplungs-Variante gibt sich damit trotz Mehrgewicht agil und elastisch, wogegen die 2WD-Version mit manuellem Getriebe im Antritt etwas durchzugsschwächer wirkt. Der kleine Benziner mit 110 PS erfüllt mit seiner Leistung unverändert die Basis-Ansprüche und sorgt in der Stadt sogar mit ordentlicher Quirligkeit für Fahrspaß. Nur über Land, bergauf oder bei Überholmanövern wird der Hubraum-Zwerg etwas kurzatmig. Als passendste Allround-Motorisierung empfiehlt sich der 115-PS-Diesel, bei dem auch der Preis-Leistungs-Faktor ausgeglichen ist.


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