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Industriehalle in Inzing stand in Flammen: Hightech im Brandeinsatz

Am Samstag brach in einer Firma im Gewerbegebiet von Inzing ein Feuer aus. Rund 200 Einsatzkräfte waren vor Ort. Am späten Vormittag war der Brand unter Kontrolle.

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Mehr als 200 Feuerwehrleute von 13 Feuerwehren standen am Karsamstag im Einsatz.
© Zeitungsfoto.at

Von Helmut Mittermayr

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Inzing – Die gute Nachricht vorweg: Dem Ostereiersuchen im Freien steht am Sonntag in Inzing nichts im Wege. Beim Großbrand im Entsorgungsunternehmen Freudenthaler am Samstag waren keine kritischen Stoffe in Brand geraten, sondern fester Abfall. Schon gegen Mittag konnte deswegen die Aufforderung an die Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, zurückgenommen werden.

Die Rauchsäule war weithin sichtbar.
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„Der Wind hatte nämlich anfangs den dunklen Rauch vom Gewerbegebiet Salzstraße, das Zirl und Inzing gemeinsam ausgewiesen haben, genau in Richtung Ort hinaufgetrieben“, wusste Inzings Bürgermeister Sepp Walch. Er vermutet, dass brennendes Plastik den derart dunklen Rauch verursachte. So genannte „Fehlwürfe“ wie alte Handy oder Akkus könnten den Restmüll in Brand gesetzt haben.

Mit modernstem Gerät wurde das Feuer erstickt.
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Aber er sei natürlich kein Brand­experte und die Ursache werde erst gesucht, sagte Walch, der sich beeindruckt zeigte, wie koordiniert der Löschangriff vor sich gegangen war. Schon nach zwei Stunden war das Feuer im Griff gewesen, Nachlöscharbeiten dauerten noch den ganzen Nachmittag an.

Gewiss ein Brandexperte ist Inzings Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Rene Staudacher. „Genau 229 Feuerwehrmänner und -frauen und 41 Fahrzeuge von 14 Wehren waren im Einsatz“, erklärte er.

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📽️ Video | Großbrand bei Entsorgungsfirma

„Zudem weitere Kräfte von Rettung, Polizei, Bezirksverwaltungsbehörde und Abwasserverband.“ Zwei Schwerpunktaufgaben hätten sich gestellt. Einerseits die Sicherung einer 110-kV-Leitung der ÖBB, die direkt übers Gelände führt und „ein Herzstück“ der Bahn darstelle, sowie die Brandbekämpfung in der Lagerhalle selbst. Hier sei modernstes Gerät der Berufsfeuerwehr Innsbruck zum Einsatz gekommen – etwa ein ferngesteuertes, kleines Kettenfahrzeug, mit dem im Gebäude ein kühlender Wassernebel erzeugt und das Feuer erstickt wurde. Die Brandursache ist noch offen, die sicherlich beträchtliche Schadenssumme ebenso.


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