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„Putin schickt jemanden, um ihn zu töten": Drohungen gegen Italiens Außenminister

Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Luigi Di Maio den russischen Angriff klar verurteilt. Nun sind mehrere Drohnachrichten mit eindeutigen Botschaften im Umlauf. Die Polizei identifizierte drei Verdächtige.

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Italiens Außenminister Luigi Di Maio.
© KAREN MINASYAN

Rom/Udine – Die italienische Polizei hat drei Personen identifiziert, die für Drohbriefe gegen Außenminister Luigi Di Maio verantwortlich gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft in Rom ordnete Hausdurchsuchungen in Mailand, Vicenza und Udine an, berichteten italienische Medien am Samstag. Bei den Durchsuchungen konnten anonyme Telefonkonten gefunden werden, die zur Weiterleitung der Drohungen genutzt wurden. "Putin schickt jemanden, um ihn zu töten", hieß es demnach auf Telegram-Kanälen.

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"Di Maio, sie werden dich töten", "Schickt ihn in den Gulag", war unter anderem in den Botschaften auch zu lesen. Mehrere Bilder von Särgen und Äxten mit Drohkommentaren wurden ebenfalls veröffentlicht. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Di Maio den russischen Angriff auf die Ukraine klar verurteilt.

Welle der Empörung

Die Morddrohungen gegen den 35-jährigen Spitzenpolitiker der Fünf Sterne-Bewegung lösten in Italien eine Welle der Empörung aus. Auch Ministerpräsident Mario Draghi und Innenministerin Luciana Lamorgese drückten Di Maio ihre Solidarität aus und verurteilten die "abscheulichen Drohungen". "Die Regierung unterstützt Di Maios Engagement für die Verteidigung der Ukraine und für den Frieden voll und ganz", meinte Draghi vor einigen Tagen.

Di Maio ließ sich von den Morddrohungen nicht beeindrucken. "Wir setzen uns weiterhin für einen Waffenstillstand ein. Wir tun unser Möglichstes, um Frieden und Stabilität in der Ukraine und in Europa wiederherzustellen. Drohungen werden uns nicht davon abhalten, Putins Krieg zu verurteilen", so der Außenminister auf Twitter mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. (APA)

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