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Tiroler Kooperation zur CO2-Veredelung

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Die Schwerpunkte bei der Donau Chemie liegen in der Entwicklung und Produktion von Industriechemikalien.
© Böhm

Landeck – Der Industriegase-Spezialist Messer Austria und die Donau Chemie in Landeck haben eine Partnerschaft fixiert, um künftig die Produktion von anorganischen Grundchemikalien umwelt- und klimaschonender zu gestalten. Zu diesem Zweck wird das am Standort Landeck bei der Herstellung von Calciumcarbid entstehende CO2 von Messer Austria übernommen und einer weiteren industriellen Nutzung zugeführt.

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Messer wird einen zweistelligen Millionenbetrag investieren, um das in Landeck anfallende CO2 zu Lebensmittelqualität zu veredeln sowie für den Transport zu verflüssigen. Die Abnehmer kommen vorwiegend aus Tirol, Südtirol, Vorarlberg sowie der Schweiz stationiert. Dort kommt das CO2 vor allem für das Karbonisieren von Getränken, die Gewächshausdüngung sowie für die Bauwasserneutralisation zum Einsatz. Auch bei der Produktion von Trockeneis bzw. als Kältemittel in Klimaanlagen und für Feuerlöscher wird das Gas benötigt.

„So schließen wir Stoffkreisläufe durch anerkannte Verfahren. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige ökologische Umsicht zu nachhaltigem ökonomischen Erfolg führt“, zeigt sich Richard Fruhwürth, Mitglied des Vorstandes der Donau Chemie AG. (TT)

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