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Methangasexplosion: Zwei Tote nach Grubenunglück in Polen

Bei der Explosion, die sich tausend Meter unter Tage ereignete, wurden 15 Bergleute verletzt. Zwölf von ihnen konnten gerettet werden, sie kamen in ein Krankenhaus. Während zwei Rettungsteams nach den drei noch vermissten Bergleuten suchten, kam es den Angaben zufolge vermutlich zu einer weiteren Explosion.

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Einsatzkräfte in Polen.
© Sergei SUPINSKY / AFP

Warschau – Nach einem Grubenunglück in einem Steinkohlebergwerk in Polen sind zwei verschüttete Bergleute gestorben. Nach acht weiteren Menschen werde gesucht, teilte der Betreiber der Grube am Mittwoch mit.

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In dem Bergwerk im schlesischen Pniowek südlich von Kattowitz war es kurz nach ein Uhr morgens zu einer Methangasexplosion gekommen. Bei der Explosion, die sich tausend Meter unter Tage ereignete, wurden 15 Bergleute verletzt. Zwölf von ihnen konnten gerettet werden, sie kamen in ein Krankenhaus. Während zwei Rettungsteams nach den drei noch vermissten Bergleuten suchten, kam es den Angaben zufolge vermutlich zu einer weiteren Explosion. Daraufhin verlor der Krisenstab den Kontakt zu sieben Rettern.

Auch zu den drei vermissten Bergleuten gab es weiterhin keinen Kontakt. Am Mittwochmorgen konnte ein weiteres Rettungsteam zu zwei von ihnen vordringen - ein Arzt stellte den Tod der Verschütteten fest.

Gegenwärtig sind fünf Rettungsteams dabei, nach den Vermissten zu suchen. Auch Rettungshubschrauber seien im Einsatz, teilte die örtliche Feuerwehr mit. (dpa)

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