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Lebenshilfe-Lokal in Innsbruck: „Pippilotta“ kocht kunterbunt auf

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In der offenen Schauküche können Gäste den Köchinnen und Köchen bei der Zubereitung der Speisen über die Schulter schauen.
© Paumgartten

Innsbruck – Neuer Name, neues Design, neue Öffnungszeiten, altbewährtes Konzept. Aus dem „Lunchhaus“ im Landhaus 2 in der Innsbrucker Heiliggeiststraße ist das „Pippilotta“ geworden. „Pippilotta mag es gerne kunterbunt und vielfältig und liebt es, Menschen um sich zu haben, die etwas erleben wollen“, erklärt Angelika Obermair, Regionalleiterin der Lebenshilfe Innsbruck.

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Bei „Pippilotta“ können Menschen mit Behinderungen ihre gastronomischen Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Küche und Service im realen Arbeitsalltag erproben. Dabei werden sie nach den Vorgaben des Nationalen Qualifizierungsrahmens ausgebildet. Dieser Standard sorgt dafür, dass Ausbildungen anerkannt werden und damit auch die Chancen am Arbeitsmarkt steigen.

„Menschen mit Behinderungen müssen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben. Das Projekt Pippilotta hat zum Ziel, Menschen mit Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf eine Beschäftigung und Entlohnung mit sozialversicherungsrechtlicher Absicherung zu geben“, sagt Soziallandesrätin Gabriele Fischer (Grüne). Das Pippilotta-Team besteht aus 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie zehn Assistentinnen und Assistenten. Mit „Pippilotta“ wolle man künftig in der gehobenen Gastronomie Innsbrucks mitmischen, kündigt Georg Willeit, Geschäftsführer der Lebenshilfe Tirol, an.

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 11.30 Uhr bis 21 Uhr. An Sonntagen kann von 9 bis 14 Uhr kunterbunt gefrühstückt werden. (np)

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