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Ewiger „Silbi“ trifft auf „Mini-Pep“: WSG Tirol will wichtige Punkte einfahren

Die WSG Tirol kann heute (17 Uhr, TT.com-Live-Ticker) einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Bei der SV Ried kehrt – wieder einmal – ein neuer Besen.

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WSG-Tirol-Trainer Thomas Silberberger hat schon einige Ried-Coaches kommen und gehen sehen.
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Von Tobias Waidhofer

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Wattens – Als Thomas Silberberger am 1. Juli 2013 den Job bei der WSG Tirol, damals noch der WSG Wattens in der Regionalliga, antrat, saß bei der SV Ried ein gewisser Michael Angerschmid auf der Trainerbank: Und während sich im Innviertel die Trainer (u. a. Oliver Glasner, Helgi Kolvidsson, Lassaad Chabbi, der Tiroler Miron Muslic, Gerald Baumgartner, Andreas Heraf, zuletzt Robert Ibertsberger) die Klinke der Kabinentür quasi in die Hand gaben, sitzt der „ewige Silbi“ immer noch felsenfest am Wattener Trainerstuhl.

„Ich glaube, es waren 17 Trainer seit meinem Amtsantritt, gegen sieben oder acht hab’ ich selbst gecoacht“, meinte der Tiroler dazu. Wenn man ganz genau ist, waren es deren 15, weil einige (zum Beispiel der Tiroler Miron Muslic) in dieser Zeit sogar zweimal das sportliche Geschehen bei den Wikingern verantworteten. So auch Christian Heinle, der bereits im Herbst für neun Spiele die Verantwortung übernommen hatte und nun Robert Ibertsberger ersetzte. Im Abstiegskampf hat also wieder einmal ein Verein auf den Panik-Knopf gedrückt. „Und es wird wohl nicht der letzte Trainerwechsel gewesen sein“, vermutet Silberberger.

Was ist nun von den neuformierten Riedern zu erwarten unter einem Trainer, den Sturm-Coach Christian Ilzer einmal als „Mini-Pep (Guardiola, Anm.)“ bezeichnet hatte? Wohl eine defensive Fünferkette, denn schon in den neun Spielen im Herbst wählte Heinle dieses System. Der 37-Jährige, der auch als Trainer für die kommende Saison bestätigt wurde, meinte: „Spätestens seit letzter Woche muss jedem klar sein, dass wir im Abstiegskampf sind. Das hat aber jeder begriffen, dieses Gefühl habe ich schon.“ Es wäre höchste Zeit, denn sicher kann sich in der so engen wie verrückten Qualifikations-Gruppe keines der sechs Teams fühlen.

„Es wird eine ähnlich enge Partie wie in Ried“, glaubt Silberberger. „Aber wir haben ein Heimspiel und wollen die Aufbruchsstimmung nicht schon wieder zunichtemachen.“ Natürlich würde ein Sieg heute nicht automatisch den Klassenerhalt bedeuten, allerdings wäre er ein möglicherweise vorentscheidender Schritt. Denn schon am Dienstag (18.30 Uhr) geht es gegen den LASK weiter, parallel werden sich Altach und Hartberg auf jeden Fall gegenseitig die Punkte wegnehmen. Die Quali-Runde bleibt ein Tanz auf der oft zitierten Rasierklinge.

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Weil Torjäger Giacomo Vrioni heute gesperrt fehlt, rückt bei der WSG wieder Thomas Sabitzer in den Fokus. Ausfallen werden heute voraussichtlich die Youngsters Denis Tomic und Johannes Naschberger sowie Maxime Awoudja.

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