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WSG-Coach Silberberger: „Ich verspüre große Lust, die Dekade vollzumachen“

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Noch nicht amtsmüde - WSG-Trainer Thomas Silberberger.
© gepa

Von Wolfgang Müller

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Wattens – Als Thomas Silberberger im Sommer 2013 das Traineramt beim damaligen Regionalligisten WSG Wattens übernahm, schaffte der FC Wacker mit Coach Roland Kirchler nach dem Wunder von Wolfsberg (3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand) den Klassenerhalt in der Bundesliga. Neun Jahre später steht der „Silbi“ mit der WSG Tirol vor dem erneuten Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse, während sich in Innsbruck in der gleichen Zeit zehn Trainer die Klinke im Tivoli in die Hand gaben und die zweitklassigen Schwarz-Grünen mittlerweile sogar vor dem endgültigen Aus stehen.

Nach dem 2:0-Sieg gegen Ried schnauften die „Kristall-Buam“ im spannenden Abstiegskampf der Qualifikationsgruppe tief durch, sprachen aber kollektiv nur von einem großen Schritt, dem weitere – am besten schon morgen gegen den LASK – folgen müssen. Nach der 0:6-Pleite in Pasching haben die Wattener im Tivoli etwas gutzumachen.

Immer wenn die WSG mit dem Rücken zur Wand stand, fanden Trainer und Kicker ein Mittel, um sich aus dem Schlamassel zu ziehen. „Da hat die Mannschaft eigentlich immer geliefert“, so Silberberger, der im neunten Jahr auf der WSG-Trainerbank noch lange nicht amtsmüde ist, im Gegenteil: „Ich verspüre große Lust, die Dekade vollzumachen.“ Das ist freilich noch Zukunftsmusik, gegenwärtig gilt es, weiter fleißig Punkte zu sammeln, „denn in dieser Qualifikations-Gruppe darf man sich nie zu sicher sein“. Träumen und abheben kommt im geerdeten Vokabular der Wattener ohnehin nicht vor. Doch sein zehntes Jahr als Chefcoach der WSG Tirol möchte Thomas Silberberger schon in der Admiral Bundesliga absolvieren.

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