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Der Traum vom Heimwerken und die oft bittere Wahrheit

Heimwerken kann so schön sein, meinen der „Selfman“, ein „Mädchen für alles“ und der YouTube-Experte. 1100 Tiroler, die 2021 verletzt ins Krankenhaus mussten, hätten deren Tipps gut gebrauchen können.

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Wie sich viele Heimwerker selber sehen - und wie die Realität ausschaut.
© iStock

Von Matthias Christler

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Übel, übel sprach der Dübel und verschwand ziemlich schief in der Wand. Heimwerker, so geschickt oder patschert sie auch sein mögen, sind nie um einen Spruch verlegen. Das weiß man spätestens seit der „Selfman“ vor 30 Jahren zum Fernseh-Heimwerker der Nation wurde. Schauspieler Andreas Steppan sagt heute dazu: „Es ist auch bei uns nicht alles so sauber abgelaufen, wie es dann gesendet wurde. Da fiel schon öfter mal die Tapete wieder von der Decke herunter“, amüsiert sich der 62-Jährige über seine Paraderolle.

Ein zweiter Schauspieler, Roland Düringer, hat die österreichische Do-it-yourself-Seele in seinem Film „Hinterholz 8“ (1998) ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Der Traum vom selbst renovierten Heim wird oft schneller, als man „Akku-Schlagbohrmaschine“ sagen kann, zum Albtraum – und endet manchmal sogar im Krankenhaus. Rund 1100 Tiroler haben sich im vergangenen Jahr beim Heimwerken so schwer verletzt, dass sie behandelt werden mussten.


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