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200 Jahre nach dem großen Brand: Ausstellung im Ballhaus in Imst

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Der große Brand von Imst hat sich auch in das kollektive Gedächtnis eingebrannt: Von 220 Häusern blieben nur 14 verschont.
© Paschinger

Imst – 18 Stunden wütete das Inferno am 7. und 8. Mai 1822 im damaligen Markt Imst. Gegen 15 Uhr war das Feuer – wahrscheinlich wegen noch glühender Asche – im heutigen Stadtzentrum ausgebrochen. Einen Tag später waren 2000 Menschen obdachlos, nur 14 der 220 Gebäude hatten die Feuersbrunst unbeschadet überstanden.

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200 Jahre später wird eine Ausstellung im Ballhaus an diese Katastrophe erinnern. Sie ist vom 10. Mai bis 29. Oktober zu sehen, kuratiert vom Imster Gemeinderat und Bauhistoriker Stefan Handle.

Dem geht es nicht nur darum, den Brand von 1822 zu dokumentieren, sondern auch um Nachwirkungen und Vorurteile. So seien zwar vielfach Dachstühle betroffen gewesen, untere Bauteile aber oft erhalten geblieben und weiter genutzt worden. Auch die Qualität der Bausubstanz sei besser als kolportiert. Seit Jahrzehnten werde aber deshalb allzu vorschnell in Imst abgerissen. (pascal)


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