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Ex-ÖVP-Chef Kurz tritt am Parteitag auf, schließt Rückkehr in Politik aber aus

Die ÖVP ist in Umfragen abgestürzt, Kanzler Nehammer in der Kritik, dazu kommt die Inseratenaffäre der Vorarlberger VP. Da kam ein Auftritt des ehemaligen Parteiobmanns am Parteitag recht, um über eine Rückkehr zu spekulieren. Kurz bestätigt den Besuch, dementiert aber eine Rückkehr in die Politik entschieden.

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Der ehemalige ÖVP-Chef Sebastian Kurz schließt aus, in Zukunft wieder ein politisches Amt zu bekleiden.
© imago/Juen

Wien – Der zurückgetretene Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Sebastian Kurz nimmt am 14. Mai am ÖVP-Bundesparteitag teil, eine Rückkehr in die Politik schließt Kurz aus. In Boulevardmedien und auf Social Media-Plattformen wurde zuletzt wegen der zunehmenden Kritik am Kurs von Kanzler Karl Nehammer und des Zustands der ÖVP über eine Kurz-Rückkehr spekuliert.

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Seinen Auftritt am Parteitag bestätigte Kurz inzwischen via Facebook. Es sei gerne dabei, um sich für die letzten gemeinsamen 20 Jahre zu bedanken, und weil es darum gehe, Geschlossenheit zu zeigen und Karl Nehammer in seiner Arbeit als Parteiobmann und Bundeskanzler zu unterstützen, so der ehemalige ÖVP-Chef.

Spekulationen über eine Rückkehr in eine politische Funktion dementierte Kurz. "Das kann ich zu 100 Prozent ausschließen. Meine Zukunft ist in der Privatwirtschaft", so der Ex-Politiker am Dienstag in einer Stellungnahme. Die Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Kurz in der Inseratenaffäre rund um manipulierte Meinungsumfragen. Kurz zog sich deshalb im Herbst aus allen politischen Ämtern zurück.

Nehammer soll als neuer ÖVP-Chef bestätigt werden

Zentraler Programmpunkt des 40. außerordentlichen ÖVP-Bundesparteitags in Graz ist die Wahl Nehammers zum neuen ÖVP-Chef. Die Volkspartei hat derzeit einen schweren Stand. Sie ist in den vergangenen Monaten in den Meinungsumfragen abgestürzt und liegt derzeit hinter der SPÖ. Rund um den parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Bund und die Vorarlberger Wirtschaftsbundaffäre sind die Konservativen massiv unter Druck geraten. Nehammer selbst stand zuletzt wegen seiner Reise zum russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin und der Affäre um betrunkene Personenschützer der Cobra in der Kritik. (APA)

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