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Ukraine erinnerte an 36. Jahrestag des Atomunglücks von Tschernobyl

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Die Atomrunie Tschernobyl nach der Katastrophe.
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Kiew – Die Ukraine hat mitten im Krieg gegen Russland der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 36 Jahren gedacht. "Die Folgen der Tragödie waren wirklich schrecklich und betrafen ganz Europa", schrieb Ministerpräsident Denys Schmyhal am Jahrestag am Dienstag im Nachrichtendienst Telegram. Tausende Retter verhinderten jedoch Schlimmeres.

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Schmyhal erinnerte auch an die kürzliche über einen Monat währende russische Besetzung des stillgelegten Kraftwerks. "Als Geisel genommen, arbeitete die Schicht des Kraftwerks 600 Stunden am Stück", schrieb der 46-Jährige. Der kleinste Fehler hätte zu einer neuen "Tragödie" führen können.

Sperrzone von russischen Truppen besetzt

Im ukrainischen Fernsehen wurde als Zeichen des Gedenkens eine Kerze eingeblendet und um 12 Uhr Ortszeit (11 Uhr MESZ) eine Gedenkminute eingelegt. Dokumentationen zeigten das Gebiet nach dem Rückzug russischer Truppen Ende März. Die 30-Kilometer-Sperrzone um das Kraftwerksgelände war unmittelbar nach Kriegsbeginn am 24. Februar besetzt worden.

Im April 1986 explodierte der Block vier im damals noch sowjetischen Kraftwerk Tschernobyl. Der Unfall gilt als die größte Atomkatastrophe der zivilen Nutzung der Kernkraft. Infolgedessen wurden radioaktiv verstrahlte Landstriche um den Meiler gesperrt. Es gab Tausende Tote und Verletzte. Zehntausende Menschen wurden zwangsumgesiedelt. (APA/dpa)

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