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4:0 gegen den LASK: WSG ballert sich (fast) zum Ligaerhalt

Klein, aber fein! Nach einer kollektiven 4:0-Gala gegen den LASK um Triple-Torschütze Giacomo Vrioni kann die WSG Tirol den Sekt für den Klassenerhalt als Tabellenführer der Qualifikationsgruppe einkühlen.

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Die WSG hatte gegen den LASK allen Grund zum Jubeln.
© APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Von Alex Gruber

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Innsbruck – Unter stehenden Ovationen der kleinen Fangemeinde spulte eine entfesselte WSG Tirol gestern die Nachspielzeit herunter. Es war ein Abend zum Genießen. Dreifachtorschütze Giacomo Vrioni hatte sich den Matchball geschnappt („der Sieg war vor allem wichtig für die Mannschaft“) und auch Valentino Müller strahlte nach dem Schlusspfiff übers ganze Gesicht: „Ich glaube, es schaut ganz gut aus, dass wir die Liga halten. Aber wenn wir so spielen, müssen wir uns sowieso keine Sorgen machen.“

Nach der 0:6-Pleite im Hinspiel in Pasching zog WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger mit einer Fünferkette und veränderter taktischer Ausrichtung dem LASK den Stecker. Mit langen Bällen hinter die letzte Linzer Kette setzte die WSG einen Flächenbrand in Gang, der zur Halbzeit in einer 3:0-Führung durch einen Doppelpack von Torjäger Giacomo Vrioni (12., 31.) und einen Treffer von Sturmpartner Thomas Sabitzer (28.) von der Anzeigetafel leuchtete. Bei weiteren Chancen durch Vrioni, Müller und einem Lattenkopfball des erneut starken Innenverteidigers Dominik Stumberger lagen in den ersten 45 Minuten sogar weitere WSG-Treffer in der Luft. Und einen Linzer Anschlusstreffer vereitelte Žan Rogelj kurz vor dem Pausentee mit einer Rettungsaktion auf der Linie.

Der Rest in Durchgang zwei und vor dem kollektiven Jubel ist schnell erzählt. Der LASK rannte an, fand einige Chancen vor, aber es war fast immer ein WSG-Bein noch dazwischen oder es fehlte die Präzision. Wie die ausschaut, exerzierte im Finish erneut Vrioni vor, der nach perfekter Vorlage von Joker Tim Prica zum 4:0 (79.) traf.

„Wir haben einen perfekten Matchplan perfekt umgesetzt, waren extrem giftig“, sprachen Müller und Julius Ertlthaler im Gleichklang, während die Tiroler Fußballhymne „Sierra Madre“ aus den Boxen im Tivoli-Stadion erklang. Als Tabellenerster wäre jetzt sogar eine (intern­e) Europacup-Qualifikation möglich ...

„Es war ein grandioser Auftritt. Wir haben den LASK mit seinen eigenen Waffen geschlagen, waren extrem aggressiv“, lobte Silberberger seine Mannen, die sich mit der Gala fünf freie Tage sicherten: „Aber wir sind noch nicht im Partymodus, wollen weiter gewinnen und Erster in der Quali-Gruppe bleiben.“

Für Altach wird die Luft nach einer 0:4-Niederlage in Hartberg immer dünner, aber auch Ried musste gegen die Admira mit dem späten Ausgleich gestern eine ganz bittere Pille schlucken.

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