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Zukunftsfit: In Feierlaune zum Neustart der Achenseebahn

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Für Lok Hannah gab es nach Langem wieder eine Ausfahrt.
© Zwicknagl

Jenbach – Harte Zeiten hat die Achenseebahn hinter sich. Jetzt wird aber mit Optimismus in das 133. Bestandsjahr gestartet. „650.000 Euro wurden in den Fuhrpark – sprich drei Lokomotiven und Waggons – investiert, um die nostalgische Bahn zukunftsfit zu machen“, sagte gestern Geschäftsführer Helmut Schreiner, als die zweite Lok zur Testfahrt startete. Bis Juni soll dann eine dritte Dampflok einsatzbereit sein.

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Nach der zweijährigen Betriebspause durch das Insolvenzverfahren wird aber am Freitag ab 13.30 Uhr bei einem Bahnfest in Jenbach so richtig gefeiert. Für die musikalische Begrüßung sorgt die Bläsergruppe der Eisenbahner-Musikkapelle der Zillertalbahn, die kirchliche Segnung übernimmt Pfarrer Stefan Hauser. Den Festakt wird Ekkehard Allinger-Csollich als Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Achenseebahn Infrastruktur- und Betriebs-GmbH leiten. Um 14 Uhr beginnt das Unterhaltungsprogramm mit Livemusik, auch für ein ansehnliches Speise- und Getränkeangebot ist gesorgt.

„In dieser Sommersaison sollten 80.000 Fahrgäste befördert werden, mittelfristig könnte ich mir schon 100.000 Fahrgäste vorstellen“, meint Schreiner. Die Erneuerung der Flachstrecke war für ihn das Um und Auf für den Neustart dieses technischen Kulturgutes. Zehn Millionen Euro umfasst das gesamte Investitionsprogramm, das bis zum Jahr 2024 läuft. Im nächsten Jahr steht die Modernisierung des Bahnhofs in Jenbach, des Ausgangspunktes der Achenseebahn, an. „Wir haben uns voll ins Zeug gelegt, wenn auch manches nicht einfach war“, unterstreicht Betriebsleiter Hannes Obholzer, zugleich auch an vorderster Front bei der Zillertalbahn. Das Ziel, Synergien von Achenseebahn und Zillertalbahn zu nutzen, sei erreicht worden. (zw)

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