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Innsbruck holt bis zu 100 aus der Ukraine Geflüchtete aus Krakau

Auf der Hinfahrt werden die leeren Busse mit Hilfsgütern beladen, die in Krakau dringend für Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine gebraucht werden.

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Bürgermeister Georg Willi (3.v.l.), Stadträtin Elisabeth Mayr, Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (2.v.r.) und Vizebürgermeister Markus Lassenberger (r.) bedankten sich bei Vertretern der Berufsfeuerwehr Innsbruck (l.) für die Organisation des Hilfstransportes nach Krakau.
© IKM/M. Darmann

Innsbruck – Die Stadt Innsbruck wird bis zu 100 ukrainische Geflüchtete aus ihrer Partnerstadt Krakau holen und bei sich aufnehmen. Der Transport erfolgt mit zwei Reisebussen, die heute nach Krakau geschickt werden.

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„Die Stadt Krakau hat uns im Rahmen der Städtepartnerschaft ersucht, geflüchtete Menschen aufzunehmen", erläutert die zuständige Stadträtin Christine Oppitz-Plörer. Auf der Hinfahrt werden die leeren Busse mit Hilfsgütern beladen, die in Krakau dringend für Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine gebraucht werden.

Zahlreiche Hilfsgüter gespendet

„Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist groß. Im Rahmen von Spendenaktionen kamen zahlreiche Hilfsgüter wie Babynahrung, Windeln, Schlafsäcke und Hygieneartikel zusammen", freut sich Bürgermeister Georg Willi.

„Um diese schnell und zielgerichtet nach Krakau zu bringen, haben wir zusammen mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Caritas einen Hilfstransport organisiert, der mit den leeren Reisebussen abgewickelt wird", ergänzt Vizebürgermeister Johannes Anzengruber.

Im Lager des Katastrophenhilfsdienstes der Berufsfeuerwehr Innsbruck in der Rossau wurden die Hilfsgüter für den Transport nach Krakau vorbereitet. Mit Bussen werden diese in die Partnerstadt Krakau im Süden Polens gebracht. In Polen sind derzeit etwa drei Millionen geflüchtete Menschen aus der Ukraine untergebracht. (TT.com)


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