Entgeltliche Einschaltung

Tiroler um mehrere Bitcoin gebracht: Polizei stellte Konto sicher

Per Telefon wurde ein Tiroler überzeugt, sich bei der Anlage in Kryptowährung unter die Arme greifen zu lassen. Ein Unbekannter legte für den Tiroler mehrere Konten an und kaufte mit dessen Geld Kryptowährung. Dann gab er an, das Geld zur Weiterveranlagung auf ein anderes Konto überwiesen zu haben.

  • Artikel
Die Wallet mit den Bitcoins wurde sichergestellt.
© Getty Images

St. Johann – Seltener Ermittlungserfolg der Polizei rund um Kryptowährungen: Nach einem Betrugsfall konnte ein Konto mit Kryptobeständen sichergestellt und der Wert auf ein Behördenkonto transferiert werden.

Entgeltliche Einschaltung

Alles fing damit an, dass ein Tiroler seit Dezember des Vorjahres mehrmals von einer ausländischen Telefonnummer kontaktiert wurde. Am anderen Ende der Leitung war jemand, der den 40-Jährigen davon überzeugen wollte, Geld über eine Internetplattform für Kryptowährung zu investieren. Schließlich erlangte der Täter Zugriff auf den Rechner des Österreichers und legte für diesen zwischen 17. Jänner und 14. März bei mehreren Kryptowährungsbörsen Konten an. Anschließend schaffte der Täter Kryptowährung im unteren sechsstelligen Eurobereich an.

Als weiteren Schritt behauptete der Täter, die Kryptobestände zur Weiterveranlagung auf ein anderes Konto überwiesen zu haben. Tatsächlich entstand dem Betrogenen dadurch jedoch ein enormer Schaden, die gesamte Investition war weg.

Das Landeskriminalamt Tirol und die Bezirks-IT in St. Johann ermittelten umfangreich. Und konnten tatsächlich die Transaktionen nachverfolgen. Auf dem Konto befanden sich mehrere Bitcoins. Die Polizei erreichte eine vorübergehende Sperrung des Kontos. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden dann die Kryptobestände auf eine Behördenwallet transferiert. So konnte der gesamte Schaden sichergestellt werden.

TT-ePaper 4 Wochen gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, ohne automatische Verlängerung

TT ePaper

Wer hinter dem Betrug steckt, wird nun noch ermittelt. (TT.com)


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung