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Schwarz-rot-blaue Allianz für Einführung der Pflege-Lehre

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Innsbruck – Die Pflege-Lehre. Das sei ein unverzichtbarer Baustein zur Bewältigung des Personalmangels in der Pflege, sagen die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) und fordern die Politik in Land wie Bund auf, endlich aktiv zu werden, die TT berichtete.

Ungeteilte Zustimmung kommt gestern von der ÖVP – immerhin in Land wie Bund der jeweils große Koalitionspartner. Landtags-Präsidentin Sonja Ledl-Rossmann – selbst im Brotberuf einst langjährige Pflegeheimleiterin – sieht die Pflege-Lehre als „wichtigen Teil der breiten Palette an Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich“. Sicherzustellen sei, dass junge Auszubildende behutsam an den Beruf herangeführt würden. Den Ball spielt Ledl-Rossmann aber Wien zu: „Wir warten auf grünes Licht vom Bund.“

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Die Stadt Innsbruck würde sich jedenfalls sofort als Modellregion anbieten, wirbt VP-Vizebürgermeister Johannes Anzengruber. Zudem fordert er ein „Grundgehalt“ in der Pflegeausbildung ein. Zu sehr will Anzengruber aber die Lage nicht dramatisiert wissen: „Wir haben keinen Pflegenotstand, sondern eine Personalknappheit.“

SP-Landesvorsitzender Georg Dornauer ruft die Regierungen in Wien und Tirol auf, den „Hilferuf der Pflege endlich ernst zu nehmen“. Derzeit könne er nur ein „mutloses Flickwerk“ erkennen. Arbeitszeiten gehörten verkürzt, die Ausbildung bezahlt. FP-Gesundheitssprecher Patrick Haslwanter verweist darauf, dass man bereits 2018 die Einführung der Pflege-Lehre gefordert habe. (TT, mami)


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