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2020 weniger Geburten in der EU, Österreich nochmal unter Schnitt

Exakt eineinhalb Babys wurden 2020 in der EU pro Frau geboren – im Durchschnitt. In Österreich lag die Zahl mit 1,44 noch einmal niedriger. Besonders gebärfreudig waren die Franzosen.

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In der EU wurden im ersten Pandemiejahr weniger Babys geboren.
© Sebastian Gollnow

Brüssel – Die Zahl der Geburten in der Europäischen Union war auch 2020 leicht rückläufig. Insgesamt wurden in diesem Jahr rund 4,07 Millionen Kinder in der EU geboren, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte. Damit lag die Gesamtfruchtbarkeitsrate 2020 bei 1,50 Geburten pro Frau, gegenüber 1,53 Geburten im Jahr 2019. Den jüngsten Höchststand gab es 2016 mit 1,57 Geburten.

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Der EU-Staat mit der höchsten Gesamtfruchtbarkeitsrate 2020 war Frankreich (1,83), gefolgt von Rumänien (1,80) und Tschechien (1,71). Am niedrigsten war sie in Malta (1,13), Spanien (1,19) und Italien (1,24). Österreich lag mit 1,44 Geburten unter dem EU-Schnitt, 2019 betrug die Rate noch 1,46 Geburten.

Der Anteil der Kinder von im Ausland geborenen Müttern – sowohl aus anderen EU-Ländern als auch aus einem Drittstaat – ist in der EU seit Beginn des Datenvergleichs 2013 gestiegen. Im Jahr 2020 lag der Anteil im EU-Durchschnitt bei 21 Prozent, mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen in den einzelnen Mitgliedstaaten: In Luxemburg betrug der Anteil 64 Prozent, in Bulgarien und der Slowakei zwei Prozent. In Österreich, Malta und Belgien lag er bei etwa einem Drittel. (APA)

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