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Leiden für die Forschung: Sind Tierversuche wirklich nötig?

Nach wie vor sterben Millionen Tiere in Laboren. Der Aktionstag zur Abschaffung von Tierversuchen am 24. April macht auf das Schicksal der oft sinnlosen Opfer aufmerksam.

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Von Judith Sam

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Es klingt recht friedlich, wenn die Rede von CO2-Betäubung ist, bei der Schweine vor der Schlachtung durch das Einatmen von Gas das Bewusstsein verlieren. Beinahe so, als schliefen sie sanft ein. Doch ist das Gasgemisch nicht optimal abgestimmt, sterben die Schweine qualvoll.

Ein Tierversuch soll Abhilfe schaffen. „Dabei wird getestet, wie lange es dauert, bis die Betäubung eintritt, indem das Schwein begast wird und gleichzeitig schmerzhafte Elektroschocks bekommt – auf die es entweder noch reagiert oder eben nicht mehr“, schildert Vera Marashi, Referentin des Vereins gegen Tierfabriken. Auf der Suche nach der richtigen Gasmischung schnappen die Tiere panisch nach Luft, werden von Atemnot geplagt. Kurzum: Sie erleiden Todesangst.


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