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Kunst, Kultur und Kristallwelten

Jeff Koons designt ein M850 Gran Coupé, BMW aktualisiert den X7, der kommende 7er steht als i7 ab November parat für den Marktstart.

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Der US-Objektkünstler Jeff Koons gestaltete einen BMW M850. Limitiert auf 99 Stück.
© BMW

Von Beatrix Kechkeis-Hiller

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Bratislava – Großer Bahnhof für große Autos am Donaustrand: Im – privaten – Danubiana Meulensteen Art Museum gastierten einige der neuesten Edelstücke von BMW. Nicht von ungefähr zwischen Skulpturen und Gemälden. Eines der – temporären – automobilen Exponate: ein von Jeff Koons eingekleidetes M850 xDrive Gran Coupé, das es in dieser Art nur 99-mal geben wird, ein künftiges Kultobjekt aus der Art-Car-Reihe (2010 hatte der Objektkünstler aus den USA bereits einen M3 gestaltet). Die rollende Skulptur, so versprechen Hersteller und Gestalter, soll jedoch nicht bloß statisch Eindruck hinterlassen, hinter dem aufwändig lackierten Exterieur und dem nicht nur farblich durchkomponierten Interieur steckt ein echter Achter, dem man wohl nicht allzu häufig begegnen wird.

Häufiger wird das trotz hoher Exklusivität mit dem X7 der Fall sein. Der hat ein frisch geliftetes Gesicht, nach Vorbild des neuen 7ers, inklusive Beleucht-Option für die Kühlergrill-Umrandung und bis zu 23 Zoll großen Rädern. Dazu kommt eine umarrangierte Motorenpalette, bestehend aus 3,0-l-R6-Dieseln und -Benzinern (beide aus dem Motorenwerk Steyr, OÖ, stammend) sowie einem 4,4-l-V8-Otto. Die Leistungsstufen: 352 (xDrive 40d), 380 (xDrive 40i), 530 PS (M60i).

Inmitten des Kunst- und Kultur-Ambientes: ein Stück Kristallwelten. Die kann man, als Krönung, für das jüngste Œuvre der Bayern bestellen, als strahlend leuchtende Dekor-Zugabe fürs LED-Tagfahrlicht des neuen 7ers. Es ist eine Exklusiv-Option, die ausschließlich für die siebente Generation des Limousinen-Flaggschiffs gedacht ist. Ungeachtet, ob teils oder voll elektrifiziert. Wie bereits berichtet, startet er zunächst als i7, als xDrive60, mit 544 PS Systemleistung aus je einem E-Aggregat pro Achse. Getoppt wird das werden durch den M70, mit 660 PS, der damit der stärkste aller bisherigen Serien-7er sein soll. In dem so oder so, abgesehen von den optionalen Schmuck-Kristallen, ein Stück Österreich steckt: Das Batteriegehäuse, eine Aluminiumguss-Komponente, wird in Steyr hergestellt.

Der Preis für die Jeff-Koons-Sonderedition des 8er: 350.000 Euro. Die Tarife für den X7 stehen noch nicht fest (Start im August). Der i7 kostet ab 135.900, Diesel-7er ab 107.300 Euro.


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