Entgeltliche Einschaltung

Feiner Begleiter im Alltag

Im letzten Jahr war der Suzuki Swace ein Fixstern im TT-Fuhrpark und punktete stets durch seine Unaufgeregtheit. Umso schmerzvoller war der kürzliche Abschied.

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Der Sicherheitsaspekt steht beim Familienauto ganz oben. Der Suzuki Swace wurde unter anderem mit diversen Airbags, einem Totwinkelwarner und einem Notbremsassistenten mit Frontkollisionswarner ausgestattet.
© Lukas Letzner

Von Lukas Letzner

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Axams – Knapp 10.000 Kilometer waren es, die wir im Suzuki Swace während des letzten Jahres abgespult haben. Egal ob es der Skiausflug mit der ganzen Familie war, die Fahrt in den Bauhof oder – auch wenn es Corona nur teilweise zuließ – der Urlaub mit Kind und Kegel: Der Suzuki Swace machte dabei stets eine gute Figur. Und das nicht nur optisch. Zwar setzen die Designer beim Suzuki Swace auf Understatement, seine sportliche Front, die abfallende Dachlinie und der gelungene Abschluss gefallen aber. Wichtiger als die Optik sind ohnehin die inneren Werte, und die sind beim kompakten Japaner – der seine gesamte Technik vom Toyota Corolla übernehmen durfte – nicht zu unterschätzen. Vor allem das Platzangebot überzeugt im 4,65 Meter langen Lademeister. Vorne wie hinten sitzen auch groß gewachsene Passagiere äußerst bequem. Außerdem findet man für alles Erdenkliche die richtige Ablage. Eine Ladeschale fürs Smartphone ist ebenso vorhanden wie ein großes Staufach in der Mittelkonsole und Halter für Becher. Eine Durchlademöglichkeit in der hinteren Rückbank wäre aber manchmal ganz sinnvoll. Doch die sucht man leider auch in der Liste der Extras vergebens. Dafür fühlt man sich aufgrund des hochwertigen Material-Mix auf Anhieb wohl.

Egal ob Trinkflasche oder Handy, alles findet seinen Platz.
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Den Voll-Hybrid-Antrieb hat der Swace von seinem Toyota-Zwilling übernommen. Ein 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner leistet 98 PS und wird mit einem 53 kW starken Elektromotor zusammengespannt. Gemeinsam bringen sie es auf 122 PS, man hat also stets genügend Kraft zur Verfügung. Für den Standardsprint benötigt man runde 11 Sekunden. Im Alltag reicht das vollkommen und ein Sportler will der Swace ohnehin nicht sein. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Geschwindigkeit bei Tempo 180 elektronisch begrenzt wird. Zwar ist die Kapazität der Batterie begrenzt und die rein elektrische Reichweite auf sehr kurze Strecken und maximal 50 km/h limitiert, dennoch weiß das Gespann, wie man spart. Obwohl wir den kompakten Kombi nicht wirklich schonten und ihn regelmäßig und voll beladen über Autobahnen und Bergstraßen scheuchten, genehmigte sich der Verbrenner lediglich 5,7 Liter Benzin je 100 Kilometer. Überzeugt hat uns auch der Preis: 30.890 Euro sind, wenn man sich das Paket (Ausstattungslinie flash) anschaut, durchaus in Ordnung.

Die Technik

Motor: Benzinmotor, Elektromotor

Hubraum: 1798 ccm

Drehmoment: 142 Nm bei 3600 U/min

Leistung: 90 kW/122 PS

L/B/H: 4655/1790/1460 mm

Gewicht: 1400/1835 kg

Kofferraumvolumen: 596–1606 l

Tankinhalt: 43 l

Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h

0–100 km/h: 11,1 Sekunden

Verbrauch: 6,3 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Vorderradantrieb

Preis: ab 29.690 Euro

CO2-Emission: 103 g/km

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