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CX-5: Mazdas Liebling hält sich frisch

Der Mazda CX-5 ist das beste Pferd im Stall des japanischen Automobilherstellers. Kein Wunder also, dass man penibel darauf achtet, dass das so bleibt. Doch die optischen Änderungen fallen dezent aus.

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Dass der Mazda CX-5 überarbeitet wurde, werden lediglich Kenner bemerken. Die wichtigsten Neuerungen sind ohnehin verborgen.
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Von Lukas Letzner

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Axams – Wer sich näher mit dem Ideenmanagement auseinandersetzt, der stolpert früher oder später auch über das Kaizen-Prinzip. Im Management ist es der japanische Schlüssel zum Erfolg. Dabei handelt es sich um die Kunst, mit kleinen Schritten große Veränderungen herbeizuführen. Es scheint so, als ob Mazda genau dieses Prinzip auf seinen CX-5 anwendet, denn obwohl die zweite Generation des kompakten Grenzgängers nun schon seit 2017 über unsere Straßen rollt, sieht man ihm sein Alter kein bisschen an. Kein Wunder, denn kein anderes Auto wurde in der Zeit (immerhin dreimal in fünf Jahren) so oft überarbeitet wie er.

Doch alle Besitzer eines Mazda CX-5 können beruhigt sein. Die optischen Änderungen fallen auch dieses Mal sehr dezent aus. Der Kühlergrill wurde leicht modifiziert und die Scheinwerfer mitsamt neuer Tagfahrlichtgrafik blinzeln aus etwas schmaleren Schlitzen. Neben dem neuen Farbton „Zircon Sand“ war es das dann aber mit der neuen Optik.

Am Innenraum des Mazda CX-5 hatten wir eigentlich nie etwas auszusetzen. Dank des hochwertigen Material-Mix und der angenehm straffen Sitze fühlt man sich auf Anhieb wohl. Die Bedienung der Multi-Media-Einheit mittels Touch-Screen (im Stand) oder Dreh-Drück-Schalter fällt kinderleicht. Gefehlt hat bisher eine Ladeschale fürs Smartphone und Apples CarPlay oder Android Auto. Hier hat man nachgebessert. Auffällig, aber weniger wichtig sind die neongelben Dekoreinlagen bei den Lüftungsöffnungen, über die unser Testwagen dank der neuen Ausstattungslinie „Newground“ verfügte. Dank ihnen bekommt die Optik des Innenraums einen sportlichen Touch.

In puncto Platzangebot hat unser CX-5 jetzt auch mehr zu bieten. Genau 16 Liter sind es, die zusätzlich hinter der schicken Heckklappe verschwinden. Kleine Gegenstände können in einem zusätzlichen Staufach unter dem Kofferraumboden untergebracht werden. Angetrieben wurde unser Testwagen vom 184 PS starken Vierzylinder-Diesel mit Bi-Turbo-Aufladung. Er ist ausschließlich in Kombination mit Allrad-Antrieb erhältlich und passt unserer Meinung nach perfekt zum CX-5. Das Aggregat liefert zu jedem Zeitpunkt ausreichend Kraft und hält sich akustisch – nicht zuletzt wegen der hervorragenden Geräuschdämmung – stets zurück. In Kombination mit der unauffällig und schnell arbeitenden Sechs-Gang-Automatik macht der CX-5 richtig Spaß und lässt sich auch recht sportlich über die Landstraße treiben. Dazu passt dann auch das sportlich-straff abgestimmte Fahrwerk sehr gut.

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Die wichtigsten Neuerungen betreffen aber die Assistenten. So knipst das Matrix-LED-Lichtsystem jetzt 20 (anstatt bisher 12) LED-Lichtblöcke ein und aus. Zudem kann der Stauassistent jetzt bis 55 km/h die Fahrspur halten und der Notbremsassistent ist jetzt serienmäßig mit an Bord. Angesichts des Gesamtpakets finden wir den Preis auch recht attraktiv: 47.040 Euro kostete unser Testwagen.

Die Technik

Motor: Vierzylinder-Diesel

Hubraum: 2191 ccm

Drehmoment: 445 Nm bei 2000 U/min

Leistung: 135 kW/184 PS

L/B/H: 4575/1845/1680 mm

Gewicht: 1750/2235 kg

Kofferraumvolumen: 510–1626 l

Tankinhalt: 58 l

Höchstgeschwindigkeit: 208 km/h

0–100 km/h: 9,6 Sekunden

Verbrauch: 6,9 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Allradantrieb

Preis: 47.040 Euro

CO2-Emission: 173 g/km


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