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Freier Zugang zur Natur in Österreich gefordert

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Wien, Innsbruck – Ein Großteil der österreichischen Natur ist in privatem Besitz. So sind 82 Prozent der heimischen Waldflächen in privater Hand. Viele große Seen sind mittlerweile für die Allgemeinheit unzugänglich. Ein Extrembeispiel ist der Wörthersee, wo 82 Prozent des Ufers privat sind. Eine Studie der Universität Innsbruck kommt zum Schluss, dass die Rechtslage für den freien Zugang zur Natur unzureichend ist.

Es gebe zwar zahlreiche Bestimmungen, die der Bevölkerung den Zugang zur Natur garantieren, vielfach bestehen aber Rechtslücken, die etwa zu ungerechtfertigten Wegesperren führen würden. Wege, die schon immer zum Wandern benutzt wurden, dürften nicht dauerhaft gesperrt werden. Vorbilder seien Bayern und skandinavische Länder, wo das „Jedermannsrecht“ gelte. In Auftrag gegeben wurde die Studie von den neun Arbeiterkammern, den Naturfreunden und dem Österreichischen Alpenverein. Sie fordern ein Grundrecht auf Natur in der Verfassung. (TT)

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