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Frankreichs Erfinderin der Diskotheken 92-jährig gestorben

Die französische Sängerin Régine, ist am Sonntag mit 92 Jahren gestorben. Zeitgleich zu ihrer Karriere als Chansoniere führte sie Pariser Nachtclubs wie „Le New Jimmy's" oder „Chez Régine" – insgesamt 22 Etablissements.

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Die französische Sängerin Régine ist am Sonntag verstorben.
© AFP/Feferberg

Paris – Frankreichs Erfinderin der Diskotheken ist tot: Régine, Sängerin, Schauspielerin und Betreiberin eines Nachtclub-Imperiums von Paris bis Los Angeles, starb am Sonntag im Alter von 92 Jahren in der französischen Hauptstadt, wie ihre Enkelin Daphné Rotcajg mitteilte. Régines erster Pariser Club in den 50er-Jahren war technisch so revolutionär, dass sie für sich beanspruchte, die erste Diskothek erfunden zu haben.

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Régina Zylberberg wurde am 26. Dezember 1929 im belgischen Anderlecht als Tochter polnisch-jüdischer Eltern geboren, 1941 entging sie in Südfrankreich mit Hilfe nicht-jüdischer Franzosen nur knapp ihrer Deportation. Als ihr Vater nach der Befreiung in Paris einen Nachtclub eröffnete, entdeckt sie das Nachtleben für sich.

Im Laufe der Jahre baute die "Königin der Nacht" ein ganzes Imperium mit 22 Discos auf, darunter das legendäre "Chez Régine" und später das "Palace" in Paris und das "Regine's" in New York. Zu ihren Gästen zählten Andy Warhol, Liza Minelli, die Rothschilds oder die Kennedys.

In ihrer Heimat war Régine vor allem als Sängerin bekannt, die eine ganze Generation von Liedermachern wie etwa Serge Gainsbourg und Barbara inspirierte. Sie trat im Olympia in Paris und der Carnegie Hall in New York auf - und noch mit 86 Jahren im Varieté-Theater Folies-Bergère.

Damals hatte sie ihr Imperium nach und nach verkaufen und auch eine Reihe privater Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Vielleicht sang sie deshalb damals mit besonderer Inbrunst die französische Coverversion von Gloria Gaynors Hit "I Will Survive". (APA/AFP)


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