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In dreieinhalb Jahren in Tirol zur Pflegeassistenz-Ausbildung

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Sehen ein zukunftsweisendes Modell: Waltraud Buchberger (FH Gesundheit), Valentina Löffler (Ferrarischule Innsbruck), Pflegelandesrätin Annette Leja und Ferrarischuldirektor Manfred Jordan (v. l.).
© Land Tirol/J. Berger

Innsbruck – Im Schuljahr 2020/2021 ging es für 52 SchülerInnen im Rahmen eines tirolweit einzigartigen Pilotprojekts los: Im Zuge ihrer dreijährigen Fachschulausbildung an der Ferrarischule in Innsbruck absolvierten sie zeitgleich die ersten Module der Ausbildung zur Pflegeassistenz. Gerüstet mit breitem Wissen in den Bereichen Wirtschaft und Gesundheit sollen die ersten AbsolventInnen ab Juli 2023 noch die notwendigen Praktika und letzten Fachmodule am AZW (Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe) absolvieren, dann haben sie die Ausbildung zur Pflegeassistenz abgeschlossen.

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Das Pilotprojekt an der Ferrarischule habe einen hohen Stellenwert, meint Gesundheitslandesrätin Annette Leja (ÖVP), die sich kürzlich bei einem Besuch selbst ein Bild machte: „Zum einen holen wir die jungen Menschen an einem Punkt ihres Lebens ab, an dem die Berufswahl ansteht, zum anderen bringen wir sie durch die Kombination aus Fachschule und Pflegeassistenzausbildung schon früher in den Beruf.“ Das Kooperationsmodell – die SchülerInnen schließen nach dreieinhalb Jahren mit zwei Berufsausbildungen ab (Bürokaufmann/-frau und Pflegeassistenz) – sei zukunftsweisend und solle nach Ende der Pilotphase 2023 „unbedingt fortgesetzt und auch auf andere Bezirke ausgerollt werden“, befindet Leja.

Das Interesse ist jedenfalls da: Im zweiten Jahr konnten bereits vier Klassen mit insgesamt 110 SchülerInnen für das Ausbildungsmodell gewonnen werden. (TT)


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