Entgeltliche Einschaltung

Streit um Fluggastrechte: Großteil der Schlichtungen erfolgreich

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Gibt es Probleme bei der Reise, können sich Kunden an die Agentur für Passagierrechte wenden.
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Wien – Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) versucht im Rahmen von Schlichtungsverfahren, zwischen Passagieren und Unternehmen zu vermitteln. Kann keine Lösung gefunden werden, die den Verstoß gegen eine Fahr- bzw. Fluggastrechteverordnung beseitigt, bringt die Einrichtung im Rahmen ihrer Funktion als Durchsetzungsstelle eine Anzeige bei der zuständigen Verwaltungsstrafbehörde ein. Das gilt auch, wenn ein Unternehmen nicht an einem Schlichtungsverfahren mitwirkt, obwohl es dazu verpflichtet wäre.

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Wie die Agentur in ihrer Jahresbilanz bekannt gab, erzielten die Experten 2021 viele Erfolge, bei mehr als drei Viertel der Schlichtungsfälle gab es eine Einigung zwischen den Parteien. Insgesamt waren 2896 schriftliche Schlichtungsanträge und Anfragen bei der apf eingegangen, die meisten davon (2224) im Flugbereich, 626 im Bahn-, 38 im Bus- und 8 im Schiffsbereich. Die meisten Verfahren fielen in den Flugbereich (1423), gefolgt vom Bahnsektor (505) und dem Busbereich mit 15 Schlichtungen. Im Schiffsbereich wurde nur ein Verfahren eröffnet.

Die Höhe der Strafen für die Unternehmen reicht von 7000 für Probleme mit dem Zug bis zu 22.000 Euro im Flugverkehr. Im Schiffsverkehr droht bei Verstößen darüber hinaus der Widerruf der Konzession. (TT)


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