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DNA bestätigt Wolfsverdacht in Anras: Tier aus italienischer Population

Die DNA-Analyse bestätigt es: Jene Schafe, die vergangene Woche tot im Siedlungsgebiet von Anras entdeckt worden waren, wurden von einem Wolf gerissen.

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Wolfsangriff auf eine Schafherde im Siedlungsgebiet von Mittewald/Gemeinde Anras in Osttirol.
© Christoph Blassnig

Innsbruck/Lienz – Das Ergebnis der genetischen Untersuchung der Proben der toten und verletzten Schafe, die am Sonntag vor einer Woche auf einer Heimweide im Gemeindegebiet von Anras (Bezirk Lienz) aufgefunden worden waren, ist da: Darin wird bestätigt, dass – wie bereits vom Amtstierarzt vermutet – ein Wolf am Werk war. Es handelt sich dabei um einen Wolf aus der italienischen Population.

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Seit dem Rissgeschehen im Siedlungsgebiet wurden der Behörde keine weiteren Sichtungen oder Schäden mit Wolfsverdacht im Bezirk Lienz gemeldet. Die Bevölkerung und insbesondere auch die Jägerschaft werden aber gebeten, Hinweise auf die Präsenz eines Wolfes zeitnah der zuständigen Bezirkshauptmannschaft oder über das Sichtungsformular www.tirol.gv.at/sichtmeldung zu melden, um gegebenenfalls rasch eingreifen zu können.

Das Land empfiehlt allen Schaf- und Ziegenhaltern dringend, ihre Tiere auf den Heimweiden mit einem wolfsabweisenden Elektrozaun zu schützen. (TT.com)

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