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Gault&Millau-Auszeichnung für Prinz Charles: „Ich wurde für verrückt gehalten“

Prinz Charles wurde für seine nachhaltige Landwirtschaft von Gault&Millau Österreich als „Gourmet des Jahres“ gewürdigt.

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Martina und Karl Hohenlohe (r.) wurden nach Highgrove eingeladen, um Prince Charles die Gault&Millau-Urkunde zu überreichen.
© Gault&Millau/Steininger

London – Vor mehr als 40 Jahren hat Prinz Charles das Landgut Highgrove nordöstlich von Bristol gekauft und eine der ersten ökologischen Farmen Englands daraus gemacht. Die Früchte, etwa von den eigenen Apfelbäumen, kann er schon länger ernten – nun auch in Form einer Auszeichnung aus Österreich. Martina und Karl Hohenlohe, die Herausgeber vom Gault&Millau Österreich, haben den „wahrscheinlich berühmtesten Bio-Landwirt der Welt“, wie sie sagen, als „Gourmet des Jahres“ ausgezeichnet. Prinz Charles tritt damit in die Fußstapfen u. a. von Peter Simonischek (2006), Sarah Wiener (2011) und Tobias und Julia Moretti (2021).

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Um die Urkunde zu übergeben, wurden die beiden nach Highgrove eingeladen, es gab eine Tasse Tee und biologische Kekse aus eigener Erzeugung. „Am Anfang haben mich alle für verrückt gehalten“, erzählt Prinz Charles im Gespräch mit dem Ehepaar Hohenlohe. Er hatte zu Beginn das „ungute Gefühl, dass wir Gefahr laufen, die zukünftige Produktivität der Böden zu gefährden, wenn wir uns nicht um deren Erhaltung bemühen“.

Karl Hohenlohe streut dem Prinzen für sein Engagement deshalb Rosen. Ihn habe besonders beeindruckt, mit welcher Euphorie Prinz Charles den biologischen Anbau vorangetrieben habe: „Er ist ein wahrer Pionier auf diesem Gebiet und hat Landwirte, Gastronomen und Konsumenten nachhaltig beeinflusst.“ (TT)

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