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Urteil gegen Snowboarder Benjamin Karl ist rechtskräftig

Der Snowboard-Olympiasieger erhielt eine Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung wegen des tödlichen Verkehrsunfalls. Die Staatsanwaltschaft Salzburg verzichtet auf Rechtsmittel.

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Benjamin Karl holte sich bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Bejing Gold.
© Ben STANSALL/AFP

Zell am See, Mittersill, Lienz – Das Urteil gegen den österreichischen Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl wegen eines tödlichen Verkehrsunfalls im Pinzgau ist rechtskräftig geworden. Der Sportler war am Freitag der Vorwoche am Bezirksgericht Zell am See wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung schuldig gesprochen worden. Er hat eine Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung erhalten. Die Staatsanwaltschaft ist nun wie die Verteidigung mit dem Urteil einverstanden.

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Der gebürtige Niederösterreicher, der in Lienz wohnt, hat das Urteil am Freitag angenommen. Die Bezirksanwältin gab aber zunächst keine Erklärung ab. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg sagte heute, Dienstag, dass die Staatsanwaltschaft kein Rechtsmittel gegen das Urteil einbringt.

Benjamin Karl legte beim Prozess ein reumütiges Geständnis ab. Der 36-Jährige war am 30. Juni 2021 auf der Felbertauernstraße bei Mittersill mit seinem Wagen auf einer mit Hagel bedeckten Straße ins Schleudern geraten und gegen einen entgegenkommenden Pkw geprallt. Dessen 70-jähriger Lenker aus dem Pinzgau kam ums Leben, seine 69-jährige Ehefrau wurde schwer verletzt. Karl war mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. (APA)

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