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3:1! Real dreht Spiel knapp vor Schlusspfiff und siegt nach Verlängerung

Real Madrid steht im Champions-League-Finale. Der Weg dorthin war am Mittwochabend mühsam. Manchester City sah schon wie der sichere Sieger aus, ehe Real in der 90. und 91. Minute das Spiel komplett drehte. In der Verlängerung setzten sich dann die Königlichen endgültig durch.

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Karim Benzema (2.v.r.) verwertete in der Nachspielzeit einen Elfmeter.
© PIERRE-PHILIPPE MARCOU

Madrid – Nach dem 4:3-Spektakel der Vorwoche gingen es Real Madrid und Manchester City im Rückspiel mit weit kontrollierterer Defensive an. Die erste Real-Chance hatte Karim Benzema, der per Kopf (4.) aus dieser Position schon öfter getroffen hat. Den ersten Hochkaräter verzeichnete aber ManCity in Person von Bernardo Silva, der nach perfektem Zuspiel von Kevin De Bruyne in Real-Keeper Thibaut Courtois seinen Meister fand (20.).

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Beinahe hätten sich die Citizens nach der Pause von einer Anstoßvariante der Madrilenen wie eine unkonzentrierte Schülermannschaft überrumpeln lassen, aber nach perfektem Spielzug und Carvajal-Hereingabe vergab Vinicius Junior wenige Sekunden nach Wiederanpfiff die Riesenchance aufs 1:0 (46.). Das weiße Ballett zog zunächst das Tempo an.

Ein Bilderbuch-Spielzug über Sintchenko, Gündogan und Silva landete dann aber vor den Beinen von Riyad Mahrez der mit seinem feinen linken Fuß zum 0:1 (73.) für die Gäste einnetzte. Das mögliche 0:2 durch Grealish verhinderte Mendy, stattdessen stellte Real-Joker Rodrygo innerhalb von 88 Sekunden (90., 91.) den Gang in die Verlängerung her. Dort traf Benzema per Strafstoß zum 3:1 (95.). Das Wunder von Madrid nahm auch Gestalt an, weil Courtois einen Foden-Kopfball (105.) aus dem Eck fischte. Wahnsinn. (lex)


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