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Auf den Spuren jüdischer Tiroler Geschichte

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Am 9. Mai 1945 feierte die US-„Cactus Division“ eine Parade am Rennweg.
© National Archives, Irving Leibowitz

Innsbruck, Absam, Oberperfuss – Am 8. Mai jähren sich zum 77. Mal die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht und das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa – Tirol war bereits am 3. Mai 1945 befreit worden. Der 8. Mai als Tag der Befreiung ist für das stets engagierte Gemeindemuseum Absam Anlass, an das weit zurückreichende jüdische Leben in Tirol zu erinnern:

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Eine Fahrradexkursion führt an diesem Tag exemplarisch zum ehemaligen jüdischen Friedhof in Innsbruck. Der bislang früheste Hinweis auf den unscheinbaren Standort (heute abseits vom stark frequentierten Spazierweg zum Alpenzoo gelegen) datiert aus dem Jahr 1503. Bis zur Auflösung des Friedhofs – das letzte Begräbnis fand dort 1864 statt – führten christlicher Antijudaismus und später politischer Antisemitismus wiederholt zur Verwüstung der wenigen Gräber. Treffpunkt für Radfahrer ist um 14 Uhr beim Museum Absam, für Nichtradfahrer um 15 Uhr bei der Hungerburgbahn-Station Alpenzoo.

Eine Woche später, am 15. Mai, organisiert das Museum Absam dann eine weitere Fahrradexkursion auf den Spuren der spektakulären, von jüdischen Agenten und ihren mutigen Tiroler UnterstützerInnen getragenen Geheimdienstoperation „Greenup“ im Frühjahr 1945. Treffpunkt für diese Tour (Innsbruck-Kematen-Oberperfuss) ist für Radfahrer um 12 Uhr beim Museum Absam bzw. um 13 Uhr beim Landestheater Innsbruck. Anmeldung für beide Termine unter 0676/840532700 oder mats.breit@mac.com (TT)

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