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Real-Fans gingen zu früh und erlebten „größte Heldengeschichte" vor Stadion

Für einige Fans wurde die magische Fußball-Nacht von Madrid zum persönlichen Desaster.

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Weil sie nach dem 0:1-Rückstand von Real Madrid im Champions-League-Halbfinale gegen Manchester City nicht mehr ans Weiterkommen glaubten und dann wenigstens nicht in der U-Bahn anstehen wollten, verließen zahlreiche Fans das Bernabeu in Spaniens Hauptstadt vorzeitig. Und sollten das bitter bereuen.

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Denn der eingewechselte Brasilianer Rodrygo erzwang mit seinen beiden Toren in der Schlussphase (90./90.+1 Minute) die Verlängerung. Nach dem Ausgleich zum 1:1 wollten viele Fans, die viel Geld für ihre Tickets bezahlt hatten, wieder zurück ins Stadion, durften aber nicht, wie die spanische Zeitung Marca mit Verweis auf eine entsprechende Regelung des Vereins berichtete. Und so mussten sie vor dem Stadion teils am Handy mitverfolgen, wie die Königlichen durch Karim Benzema in der 95. Minute das Spiel drehten und die pure Ekstase ausbrach. Nur leider ohne sie.

„Unterschätze nie das Herz eines Champions", twitterte Norwegens Schach-Weltmeister Magnus Carlsen. Hätten sich auch die Fans sagen sollen, die laut Marca die „größte Heldengeschichte, die je erzählt wurde" verpassten. Im Finale am 28. Mai in Paris gegen den FC Liverpool dürfte wohl keiner vorzeitig den Prinzenpark verlassen. (dpa)


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