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Kufstein unlimited ist zurück: 40 Livebands in zwei Tagen

Wegen explodierender Kosten schrumpft das Rock-&-Pop-Festival von drei auf zwei Tage. Trotzdem rechnet man mit bis zu 30.000 Besuchern.

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Thorsteinn Einarsson war im Jahr 2016 schon der Headliner bei Kufstein unlimited, am 11. Juni kehrt er wieder zurück in die Festungsstadt.
© Mader

Von Michael Mader

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Kufstein – Das größte Rock- &-Pop-Festival Österreichs lebt nach zweijähriger Corona-Pause wieder auf: „Das Konzept ist bewährt. Es gibt Bands, Straßenkünstler, sehr viel für Kinder und Familien und der Eintritt ist frei“, freut sich Stadtmarketing-Geschäftsführer Thomas Ebner, „dass wir endlich wieder ein Festival präsentieren dürfen.“ Allerdings hat Kufstein unlimited zum 10. Geburtstag Federn lassen müssen. Das Organisationsteam der Standortmarketing Kufstein GmbH und des Tourismusverbands Kufsteinerland hat das Festival von drei auf zwei Tage verkürzt. Grund sind laut Ebner die Kurzfristigkeit („Wir wissen erst seit Februar, März, dass die Veranstaltung möglich ist“) und die massiv gestiegenen Kosten. Die Bühnentechnik und der Mangel an dafür notwendigem Personal haben alleine diesen Posten um 75 Prozent steigen lassen.

Nichtsdestotrotz werden am 10. und 11. Juni 40 Bands auf den Bühnen stehen. In diesem Jahr bringen neben den internationalen, nationalen und regionalen Musikacts die Musikerinnen und Musiker von 5/8erl in Ehr’n, Fortuna Ehrenfeld und Mother’s Cake Kufsteins Innenstadt zum Beben, heißt es seitens der Veranstalter. Mit dabei ist nach 2016 zum zweiten Mal Thorsteinn Einarsson. Der zum Songwriter des Jahres gekürte österreichisch-isländische Musiker präsentiert in Kufstein sein neues Showkonzept. Er hat in den letzten Monaten nicht nur emotional, sondern auch musikalisch und produktionstechnisch herausfordernde Zeiten erlebt. Denn sein Album „Einarsson“ wurde gemeinsam mit seinem Produzententeam komplett über Videokonferenzen geschrieben. Ebner hofft auf bis zu 15.000 Besucher pro Festivaltag.

In Summe steht ein Budget von 280.000 Euro zur Verfügung, wobei rund 100.000 Euro von der Stadt Kufstein und 50.000 Euro vom Tourismusverband Kufsteinerland kommen, mehr als 100.000 Euro werden durch Großsponsoren abgedeckt, der Rest entfällt auf Standmieten usw.

TVB-Geschäftsführer André Lomsky bezeichnete Kufstein unlimited als nicht mehr wegzudenkendes Alleinstellungsmerkmal und auch für TVB-Obmann Georg Hörhager ist das Festival nicht mehr wegzudenken.

Das war aber nicht immer so, wie sich Bürgermeister Martin Krumschnabel erinnert: „Es gab enormen politischen Widerstand.“ Erst die Sponsoren und die indirekte Wirtschaftshilfe haben überzeugt.


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