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Neue Technik für zielgenaue Biopsie am LKH Hochzirl-Natters

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Der 3D-C-Bogen im Einsatz.
© tirol kliniken/Schwamberger

Natters – Wenn bei einem Lungenröntgen Vorstufen zu Lungenkrebs (Rundherde) entdeckt werden, folgt meist eine Probenentnahme (Biopsie). Größte Herausforderung dabei ist, den Rundherd genau zu treffen.

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Ab sofort steht am Landeskrankenhaus Hochzirl-Natters eine europaweit einzigartige Technik zur Verfügung, durch die die Zielgenauigkeit immens gesteigert werden kann. Am Vortag der eigentlichen Biopsie werden mittels CT-Untersuchung und einer 3D-Software die Lunge und die Lage des Rundherdes genau vermessen. Am Tag der Untersuchung wird dieses 3D-Modell deckungsgleich mit dem realen Körper des Patienten überlagert. Der Arzt kann mittels eines Navigationskatheters den Weg vom Mund bis zum Ziel millimetergenau nachfahren.

Sobald das Ziel erreicht ist, wird der Katheter durch den Schlauch herausgezogen und die Zange für die Probenentnahme eingeführt. Ein Hightech-Röntengerät stellt die Lage der Zange zur Probenentnahme nochmals genau dar. Primar Martin Hackl rechnet mit einer Trefferquote von 80 bis 90 %. (TT)


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