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Paul-Flora-Preis 2022 geht an Tiroler Künstlerin Esther Strauß

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Esther Strauß wurde 1986 in Zams geboren. Seit 2015 unterrichtet die Künstlerin außerdem an der Kunstuni in Linz.
© Strauß

Innsbruck – Die Arbeit der Tiroler Künstlerin Esther Strauß wird in diesem Jahr mit dem Paul-Flora-Preis ausgezeichnet. „Ihre Haltung ist kompromisslos, radikal und unverwechselbar“, so Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) in einer Aussendung. Und: „Sie verfolgt konsequent ihren künstlerisch einzigartigen Weg, geht in ihren Projekten und Performances an die Substanz und löst damit kontroversielle Reaktionen aus.“

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Strauß’ konzeptuelle und performative Projekte beschäftigen sich mit Erinnerungskultur oder dem Kunstbetrieb selbst. Mit dem performativen Denkmal „Marie Blum“ gedachte sie zuletzt einem Kind, das drei Tage nach seiner Geburt im NS-Konzentrationslager getötet wurde. Dafür nahm Esther Strauß für ein Jahr den Namen Marie Blum an.

Geschaffen wurde der Preis zum Andenken an Künstler Paul Flora. Er wird alljährlich vom Land Tirol und dem Land Südtirol an junge Tiroler oder Südtiroler KünstlerInnen vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Flora 2021 ging an Maria Walcher. (TT)

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