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Von der Eisbadewanne auf den Sand: „Wie in einer Sauna“

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Blickrichtung nach vorne: Martin Ermacora trotzt der Hitze.
© gepa

Innsbruck – Beachvolleyballer sind für gewöhnlich an heiße Tage am Strand gewöhnt, die Temperaturen über 40 Grad Celsius beim Challenge-Turnier in Doha/Katar machen aber selbst ihnen zu schaffen. „Es ist brutal, wie in einer Sauna“, erzählt der Tiroler Martin Ermacora. Einige Spieler hätten sich am heißen Sand schon Brandblasen an den Füßen geholt und würden nun mit Socken spielen. Die Partien hat der Veranstalter inzwischen auch verlegt – in die Morgen- und Abendstunden bei Flutlicht.

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Für den Start heute in den Hauptbewerb der zweithöchsten Turnierkategorie hat Ermacora mit Partner Moritz Pristauz die Tagesroutine bereits angepasst. „Viel trinken, Regeneration in der Eisbadewanne und die Energie am Court gut einteilen“, sagt der Natterer. So will man etwa die Zeit zwischen den Ballwechseln nützen, um das System runterzufahren und sich dadurch besser zu erholen. Dabei sind Ermacora/Pristauz gerade dabei, ihr System vollends hochzufahren. Nach dem Erfolg in Itapema (BRA) mit Rang fünf – etwas unerwartet, weil man nach Covid-19-Infektionen pausieren hatte müssen – strotzen die beiden vor Selbstvertrauen. „Der Erfolg hat uns sehr beflügelt. Wenn man weiß, dass man mithalten kann, obwohl es davor alles andere als rund lief“, erzählt Ermacora.

Das ÖVV-Duo erspart sich durch die gewonnenen Punkte die Quali – so wie auch Robin Seidl/Philipp Waller. Die Favoriten sind aber die Katari Cherif/Ahmed, nicht nur wegen des Heimvorteils. Die scheinen aktuell einzig auf Schnee schlagbar zu sein. (sab)

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