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Van der Poel schnappte sich in Ungarn Rosa Trikot, Osttiroler Gall 18.

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Mathieu van der Poel setzte sich im Zielsprint durch.
© IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

Visegrad – Der Niederländer Mathieu van der Poel hat am Freitag den Auftakt des 105. Giro d'Italia der Radsportler gewonnen und ist damit am beim Einzelzeitfahren am Samstag Träger des Rosa Trikots des Gesamtleaders. Der Profi vom Team Alpecin setzte sich im Zielsprint nach 195 km von Budapest nach Visegrad im Sprint vor Biniam Grimay (Wanty-Gobert) aus Eritrea und dem Spanier Pello Bilbao (Bahrain) durch. Der Österreicher Felix Gall (AG2R) kam mit vier Sekunden zurück auf Position 18.

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Zum 14. Mal in der Tour-Geschichte erfolgte der Start zur Italien-Rundfahrt auf nicht-italienischem Boden. Das Feld stellte zwei frühe Ausreißer nicht weit vor dem Ziel, ein wohl zu früher Angriff des Deutschen Lennard Kämna wurde 800 m vor der Ziellinie im Keim erstickt, und mit Van der Poel setzte sich dann im leichten Bergauf-Sprint doch einer der Großen durch. Für ihn gilt es nun im 9,2-km-Zeitfahren in Budapest die Führungsposition zu verteidigen.

Gall tritt bei seiner ersten dreiwöchigen Rundfahrt als Kapitän seines Teams an und hat zumindest vorerst einmal den Anschluss gehalten. "Es war eine sehr kontrollierte Etappe", sagte der Osttiroler. "Bis auf die letzten 15 km, da war es umso nervöser und sehr hektisch. Da hat man schon gemerkt, dass es ein größeres Rennen ist, bei dem es um etwas geht." Er habe sich aber aus allen Problemen herausgehalten. "Es war ein guter Start. Ich habe den Tag mit einem guten Gefühl hinter mich gebracht."

Einen bösen Sturz fabrizierte Caleb Evans (Lotto) im Zielsprint auf Platz drei liegend, der Australier kam ohne Fremdverschulden zu Fall. Richard Carapaz (Ineos), einer der absoluten Favoriten auf den Gewinn des Giro wurde zeitgleich mit Van der Poel Sechster. Auch die Sonntag-Etappe wird noch in Ungarn gefahren, danach geht es am Dienstag auf Sizilien weiter. (APA)

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