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Neuer Olivenöl-Test wirft Fragen auf: „Infos am Etikett sind wichtig“

Ein Olivenöl-Test von Öko-Test ist besorgniserregend: Fast alle Olivenöle waren mit Mineralöl verunreinigt. Von 19 Produkten wurde nur eines mit „Sehr gut“ bewertet. Katja Tölle klärt auf.

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Die Zeitschrift Öko-Test hat 19 Olivenöle unter die Lupe genommen.
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1️⃣ Warum wird Olivenöl mit Mineralöl gemischt? Die Hersteller machen das natürlich nicht absichtlich. Die Oliven kommen mit Schmierölen, z. B. von Erntemaschinen oder Kettensägen, mit denen Bäume geschnitten werden, in Kontakt. Dies führt zur Verunreinigung.

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Katja Tölle, Stv. Chefredakteurin Öko-Test
© Waegele/amw-photography.de

2️⃣ War dies auch schon bei früheren Tests der Fall? Ja, vor drei Jahren war dies leider ganz gleich. Ein Olivenöl war jedoch wie schon damals frei von Mineralöl. Viele Hersteller behaupten, dass die Belastung einfach so hoch ist und man nicht viel machen kann. Es gibt verschiedene Bemühungen, dem entgegenzuwirken. Durch den Preisdruck ist es jedoch schwierig.

3️⃣ Laut Test ist der Preis kein Indiz für die Qualität? Aus Erfahrung können wir sagen, dass besonders günstige Olivenöle nie so gut oder hochwertig sein können. Der Testsieger gehörte zu den teuren Produkten, bei anderen Olivenölen hat sich aber gezeigt, dass auch ein teures Öl nicht gut sein muss.

4️⃣ Worauf sollte denn der Kunde beim Kauf achten? Geben sich Hersteller viel Mühe und bieten Informationen am Etikett, etwa durch die Angabe von Olivensorte, Region und Erntejahr, ist dies ein gutes Zeichen. Am Geschmack ist es für einen ungeschulten Menschen leider schwierig bis unmöglich zu erkennen, ob Mineralöle drinnen sind. Hier sollte man zur Sicherheit auf Tests achten.

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Das Interview führte Manuel Lutz


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