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Viele Kehrtwenden Erdogans und ein Balanceakt für die Wiederwahl

Der türkische Präsident Erdogan versucht gerade viele außenpolitische Beziehungen zu kitten. Im Ukraine-Konflikt bringt er sich als Vermittler ein. Warum tut er das?

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Recep Tayyip Erdogan ist im Westen derzeit ein gefragter Gesprächspartner.
© imago

Von Serdar Sahin

Ankara – Ein gern gesehener Gast war der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in großen Teilen Europas seit Langem nicht. Sein autoritärer Regierungsstil, Verfolgung von politischen Gegnern und unterschiedliche Interessen in internationalen Konflikten wie Libyen sorgten für Entfremdung zwischen der Türkei und ihren Verbündeten. Ganz verprellen wollte der Westen das militärisch mächtige NATO-Mitglied trotzdem nicht. Das zahlt sich für die Europäer jetzt aus. Denn auch politisch spielt Ankara mittlerweile in der obersten Liga mit.


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