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161.892 Starter und ein guter Zweck

Der Wings for Life Run mobilisierte am Sonntag, Punkt 13 Uhr, sportbegeisterte Spendensammler in 165 Ländern. Österreich stand nicht nach, Asse wie Lisa Hauser, Johannes Lamparter oder Marcel Hirscher ohnehin nicht.

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Ungebrochene Laufbegeisterung nach dem Vienna City Marathon: 10.000 Läufer ließen sich den Wings for Life World Run in Wien nicht entgehen.
© Red Bull Mediahouse/Platzer

Wien – Am 4. Mai 2014 fand der Wings for Life Run erstmals statt. Seit damals änderte sich nicht viel: das Motto nicht („Laufen für die, die nicht laufen können“), der Zweck (Einnahmen für die Wings-for-Life-Stiftung) und das Ziel (weltweit aussichtsreiche Forschungsprojekte und klinische Studien zur Heilung des verletzten Rückenmarks fördern) auch nicht.

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Ein Selfie mit dem Osttiroler Ex-Fußballer Wolfgang Mair (hinten) und Behinderten-Sportler Thomas Geierspichler.
© gepa

Nach einer Corona-bedingten Pause, der im Vorjahr eine virtuelle Auflage folgte (individuelles Laufen mit einer App) war es am Sonntag um 13 Uhr MEZ wieder so weit: Weltweit fiel der Startschuss, um möglichst viele Kilometer zurückzulegen. 30 Minuten später startete wie immer ein „Catcher Car“ den Motor und nahm mit 14 km/h die Verfolgung auf, um jede halbe Stunde ein km/h schneller zu werden. Wer überholt ist, scheidet aus. Selbst der Tiroler Schauspieler Gregor Bloéb ließ es sich nicht nehmen – der 54-Jährige motivierte die nahenden Teilnehmer aus dem Auto heraus.

Dabei kürte sich der Japaner Jo Fukuda mit beachtlichen 64,4 km zum Sieger, bei den Damen legte die Russin Nina Zarina 56 km zurück. Viel wichtiger: 4,7 Millionen Euro fanden den Weg in die Stiftung, mit deren Hilfe die Rückenmarksforschung einen Schub erfahren soll.

📊 Top-LäuferInnen beim Wings for Life Run

  • Damen: 1. Nina Zarina (RUS) 56 km, 2. Patrycja Talar (POL) 53,5 km, 3. Sophia Sundberg (SWE) 49,3 km, 4. Dominika Stelmach 48,2 km, 5. Kasia Szkoda (beide POL) 47 km; 8. Kerstin Springer (AUT) 44,2 km.
  • Herren: 1. Jo Fukuda (JPN) 64,4 km, 2. Dariusz Nozynski (POL) 63,9 km, 3. Jonas Müller (GER) 63,6 km, 4. Raphael Josef (SUI) 63,5 km, 5. Tom Evans (GBR) 63,4 km; 10. Andreas Stöckl (AUT) 59,4 km.
  • Sieger der Wertung in Österreich: Margit Lazzeri (42,4 km) bzw. Wolfgang Wallner (56,1 km).

161.892 Teilnehmer aus 192 Nationen stellten sich in 165 Ländern der Herausforderung, eine Vielzahl davon nahm in Österreich (37.274) und speziell in Wien (10.000) die Strapazen auf sich. Seit 2014, heißt es in der Aussendung der Stiftung, hätten somit über eine Million Teilnehmer für dieses Projekt Schweiß vergossen.

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Beachtlich: Einmal mehr stellten sich heimische Sportstars wie Lisa Hauser, Marcel Hirscher, Stefan Kraft, Andi Goldberger, Thomas Morgenstern oder Johannes Lamparter in den Dienst der guten Sache, um so viele Kilometer und Spenden wie möglich für den guten Zweck zu sammeln. Anita Gerhardter (Wings for Life) verneigte sich vor allen: „Wenn sich viele Menschen zusammentun, kann Großes entstehen.“

Nordische wie Skispringer Michael Hayböck (l.) oder Thomas Morgenstern (r.) wechselten kurzerhand das Metier.
© gepa

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