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Montanwerke Brixlegg kritisieren fehlende Hilfe von Bund und EU

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Brixlegg, Brüssel – Der Tiroler Kupferproduzent Montanwerke Brixlegg sieht sich als Vorreiter in puncto Kreislaufwirtschaft, fühlt sich aber von Bund und EU ungenügend unterstützt. Vorstand Uwe Schmidt sprach von „zahlreichen Steinen“, die ihnen in den Weg gelegt würden. Die Novelle des hiesigen Abfallwirtschaftsgesetzes etwa, die den Abfalltransport auf die Schiene bringen will. Oder dass es anderen Regionen, vor allem China, erlaubt werde, in Europas „urbanen Minen“ zu graben.

Seit 1977 wird im Werk in Brixlegg, Europas kleinster Kupferproduktion, nur Schrott verarbeitet – man spricht von „Upcycling“. Weltweit werden rund 25 Mio. Tonnen Kupfer pro Jahr produziert – vier Millionen davon in Europa (inklusive Russland). Nur 16 Prozent davon werden recycelt. Das führe zum – Unternehmensangaben zufolge – weltweit niedrigsten CO2-Fußabdruck der Branche. (APA)

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