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Initiative Klimakultur Tirol: Kultur als Motor für Klimaschutz

Das Land schafft eine zweigeteilte neue Anlaufstelle für nachhaltige Vorzeigebeispiele.

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Vernetzung von Kunst und Klimaschutz (v. l.): Helene Schnitzer (TKI), LR Beate Palfrader, LH-Vize Ingrid Felipe, Lisa Prazeller (Klimabündnis).
© Land

Innsbruck – Kunst und Kultur gelten als (H)orte der Kreativität und erreichen zahllose Menschen ganz unterschiedlichen Zuschnitts. Dies ist die Grundidee der Initiative Klimakultur Tirol, die seit vier Jahren Klimaschutz mit künstlerischem Schaffen verbindet. Manch eine klimaschützende Kulturinitiative blüht im Verborgenen. Mehr davon zu generieren und auch sichtbar zu machen, das hat sich nun das Land Tirol auf die Fahnen geheftet.

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Gleich zwei Regierungsmitglieder, Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) und die für Klimaschutz zuständige LH-Vize Ingrid Felipe (Grüne), rückten gestern zum Pressetermin ins Treibhaus aus, um eine österreichweite Novität unters Volk zu bringen: die Schaffung einer Koordinationsstelle für besagte Klimakultur. Das Land macht 54.000 Euro pro Jahr locker und finanziert damit je zwei Halbtagsstellen. Diese werden beim Klimabündnis Tirol (80 Mitglieds-Gemeinden) sowie beim Verein TKI, dem Dachverband von 157 Tiroler Kulturinitiativen, angedockt. Die Ausschreibung für die beiden neuen Stellen läuft noch, Bewerbungen sind bis 15. Mai möglich.

In der Folge werden dann die TKI vorbildliche künstlerische Aktivitäten in den Vordergrund rücken und zur klimafreundlichen Nachahmung empfehlen. Das Klimabündnis bietet Unterstützung auch in organisatorischer Hinsicht, etwa wenn es darum geht, Veranstaltungen möglichst ressourcen- und klimaschonend abzuwickeln (so genannte„green events“).

Die Politik erwartet sich jedenfalls einiges von der koordinierten Schnittmenge aus Kunst und Klimaschutz: „Versuchslabore im Kleinen“, stellt sich LR Palfrader vor, Impulse für eine „Verhaltensänderung“ wünscht sich Kollegin Felipe. (mark)


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