Entgeltliche Einschaltung

Londoner Polizei verhängte bisher mehr als 100 „Partygate"-Strafen

Premier Boris Johnson muss vorerst keine weitere Strafe zahlen. Die Polizei teilte mit, die Ermittlungen dauerten an. Insgesamt geht es um ein Dutzend Partys in der Downing Street in den Jahren 2020 und 2021.

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Boris Johnson hatte an einigen Partys teilgenommen.
© imago

London – Wegen der „Partygate"-Affäre um Lockdown-Feiern am britischen Regierungssitz hat die Londoner Polizei mittlerweile mehr als 100 Strafbescheide gegen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlassen. Das teilte die Metropolitan Police am Donnerstag mit. Damit stieg die Zahl der Strafzahlungen um rund 50 im Vergleich zur vorigen Mitteilung vor genau einem Monat. Wie die Nachrichtenagentur PA ohne Angabe von Quellen meldete, muss Premier Boris Johnson vorerst keine weitere Strafe zahlen.

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Johnson war bisher wegen seiner Teilnahme an einer Überraschungsfeier zu seinem 56. Geburtstag am 19. Juni 2020 belangt worden - ebenso wie seine Ehefrau Carrie Johnson und Finanzminister Rishi Sunak. Die Opposition und einige Mitglieder von Johnsons Konservativer Partei fordern wegen der Affäre den Rücktritt des Premiers, der aber an seinem Amt festhält.

Die Polizei teilte mit, die Ermittlungen dauerten an. Insgesamt geht es um ein Dutzend Partys in der Downing Street in den Jahren 2020 und 2021, an einigen hatte der Premier teilgenommen. Damals galten wegen der Corona-Pandemie strenge Kontaktbeschränkungen, die Johnsons Regierung selbst erlassen hatte. (APA/dpa)

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