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Hochwasserschutz um Pillersee schreitet zügig voran

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St. Ulrichs BM Martin Mitterer, Max Foidl, Obmann der Haslbach-Genossenschaft, Waidrings BM Georg Hochfilzer und Wasserverbandsobmann Leo Fischer (von links) überzeugen sich vom Baufortschritt.
© WMP

St. Ulrich a. P., Waidring – Vor rund einem halben Jahr erfolgte der Baustart beim Hochwasserschutzprojekt von Waidring und St. Ulrich am Pillersee.

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Das Herzstück bilden dabei der Pillersee mit einem Rückhaltevolumen von rund 470.000 m³ sowie die Rückhaltebecken in Flecken und neu auch in Winkl. „Ich konnte mir in den vergangenen Wochen einen guten Überblick über die Maßnahmen dieses historischen Projektes verschaffen. Ich bin überwältigt, welchen Umfang es hat, und begeistert, wie professionell und vorausschauend alle Arbeiten über die Bühne gehen“, sagt St. Ulrichs Bürgermeister Martin Mitterer.

Die Betonarbeiten an der Wehranlage am Ausgang des Pillersees befinden sich bereits in der finalen Phase. In absehbarer Zeit kann der Einbau der Stahlwasserbauteile und der neuen, befahrbaren Brücke erfolgen. Die Schotterentnahme im Retentionsbecken Fleckenried ist ebenfalls in vollem Gang.

„Der zügige Baufortschritt wird von den im Hochwasserabflussbereich gelegenen Anrainern äußerst positiv wahrgenommen“, berichtet Waidrings Bürgermeister Georg Hochfilzer. Die Materialentnahme aus dem bestehenden Rückhaltebecken in Winkl ist bereits abgeschlossen. Sämtliches Entnahmematerial wird wiederum für die Dammschüttungen an anderer Stelle verwendet. So etwa bei den Abdichtungsarbeiten der Uferdämme. Mittels hohen Druckes wird Dichtmaterial im Dammbereich eingebracht, um die Stabilität zu gewährleisten und Wasserdurchdringung zu verhindern. Bei den bestehenden Dämmen Richtung Strub erfolgt zudem eine Ausflachung. Der dabei abgetragene Oberboden wird gelagert und wieder zur Begrünung verwendet. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Baufortschritt und dem Zusammenspiel aller am Projekt Beteiligten. Es wird sehr vorausschauend gearbeitet, so dass bis zur nächsten Gewittersaison alle Risikobereiche wieder gesichert sind“, sagen der Obmann des Wasserverbands Leo Fischer und der Obmann der Haslbach-Genossenschaft Max Foidl unisono. (mm)


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