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Neue Chefin von Innsbruck Tourismus kämpft mit alten Sorgen

Die 34-jährige Barbara Plattner leitet künftig Innsbruck Tourismus. Bis 2025 möchte sie den Verband zur alten Stärke zurückführen.

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Mario Gerber, Obmann von Innsbruck Tourismus, und die designierte Geschäftsführerin Barbara Plattner.
© Franz Oss

Von Marco Witting

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Innsbruck – Von einem „heißen Rennen“ sprachen Insider am Freitag im Nachlauf des Hearings für den Direktorenposten von Innsbruck Tourismus. Am Ende stand ein einstimmiges Votum. Eines für eine interne Lösung. Und die heißt Barbara Plattner, ist 34 Jahre alt, gebürtig aus Osttirol und seit 2020 im Tourismusverband.

Plattner hatte sich gegen sechs weitere KandidatInnen im Hearing durchgesetzt und vor allem mit ihrer Präsentation überzeugt. Dass die 34-Jährige, die zuletzt den Bereich Destinationsentwicklung und Innovation geleitet hat und Teil des Führungsteams war, bestellt wurde, ist auch ein Signal nach innen. Und es verspricht Kontinuität für den von Karin Seiler, die bekanntlich zur Tirol Werbung gewechselt ist, eingeschlagenen Weg. Zugleich sind die Sorgen und Probleme die altbekannten. Nach zwei Jahren Corona tut sich vor allem der Städtetourismus schwer, in Schwung zu kommen. „Bis 2025 wollen wir wieder zur alten Stärke zurückfinden und durch Corona bedingte Einbrüche wettmachen“, gab Plattner in einer Aussendung den Kurs vor. Abseits davon war sie nach der Bestellung vor allem noch „ziemlich sprachlos“.

„Mit Barbara Plattner rückt eine international versierte und in Tirol bestens vernetzte Expertin an die Spitze von Innsbruck Tourismus, die durch ihr Wissen und ihren Einsatz auch in der Organisation überzeugt hat“, sagte Mario Gerber, Obmann von Innsbruck Tourismus, der sich darüber freute, dass rasch eine Nachfolge gefunden werden konnte. Jetzt heiße es „arbeiten, arbeiten, arbeiten“.

Plattner habe ein überzeugendes Konzept vorgestellt, um den Städtetourismus wieder in Schwung zu bringen und die gesamte Region nachhaltig weiterzuentwickeln. Die neue Frontfrau studierte am MCI. Ihre Masterarbeit zur „Produktentwicklung in alpinen Wintersportdestinationen“ wurde 2014 mit dem Tourissimus Award Österreich ausgezeichnet. Berufserfahrung sammelte die 34-Jährige bei der Silvrettaseilbahn AG in Ischgl und beim TVB Paznaun. Bei einer PR-Agentur war sie anschließend unter anderem bei der Rad-WM in Tirol im Einsatz. Neben den kurzfristigen Zielen, rasch wieder mehr Gäste in die Region zu bringen, formulierte Plattner auch ihre Zukunftsvision: „Langfristig geht es darum, den Erlebnisraum für Gäste und den Lebensraum für Einheimische im Miteinander weiterzuentwickeln.“

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