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Wolf-Resolution an Ministerin Gewessler übergeben

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Innsbruck, Wien – Eine Botschaft aus Tirol – genauer aus den Regionen Wilder Kaiser und Brixental-Wildschönau – hat unlängst Tirols Landwirtschaftskammerpräsident und ÖVP-Nationalrat Josef Hechenberger Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) überbracht. Die Obmänner der Planungsverbände richten in der Resolution einen Appell an die Bundesministerin: Man benötige dringend brauchbare Werkzeuge, um das Wolfsproblem unbürokratisch und schnell zu lösen, heißt es darin. Ministerin Gewessler solle sich auf europäischer Ebene für eine Senkung des Schutzstatus einsetzen.

„Die Situation ist ernst“, sagt Hechenberger. Viele Eltern hätten große Angst um ihre Kinder. „Sie dürfen mittlerweile nicht mehr alleine im Freien spielen. In Waldnähe werden die Kinder an der Hand geführt. Spielen und Toben gibt es nur noch unter Aufsicht bei Tageslicht. Das kann und darf es bei uns nicht geben“, zeichnet Hechenberger ein düsteres Bild aus der Region. Denn längst sei nicht mehr nur die Landwirtschaft von der Rückkehr der Wölfe betroffen und müsse jährlich eine steigende Zahl von Nutztierrissen hinnehmen, sondern auch die Bevölkerung. „Denn die Wölfe bleiben nicht auf den Almen, sondern sind mittlerweile mitten im Gemeindegebiet unterwegs“, berichtete Hechenberger der Ministerin. (TT)

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